Frühjahr/Sommer 2015: Schumacher„Das Verborgene macht den femininen Reiz aus“

von Amici Fashion-Weeker
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So als ob: Bondage-Elemente sind bei Dorothee Schumacher nur auf den ersten Blick verrucht. Auf den zweiten geometrischer Coolness-Faktor. Applikationen, drapierte Träger und Cut-outs kontrastieren soft fließende Schnitte. Berlin. Mitte. Invalidenstraße 2. Von außen ist wenig erkennbar. Eine dichte, hohe Hecke versperrt den Blick auf die St.-Elisabeth-Kirche. Nicht einmal der Eingang wäre einfach zu finden, strömten dort nicht hübsch gekleidete Menschen hin. Doch gleich hinter dem verwunschenen Gartentürchen erhebt sich klein und puristisch die St.-Elisabeth-Kirche. Davor ein kleiner, gepflegter Rasen, drum herum sind Blumenkästen aufgebaut. Sie zieren Strophen aus dem Gedicht „Jeder Mensch ist ein Künstler“ von Joseph Beuys. Willkommen in Schumachers Welt!

„Als ich zum ersten Mal in der St.-Elisabeth-Kirche stand, wusste ich, das ist meine Location“, strahlt Dorothee Schumacher. Und der puristische, noch im Rohbau befindliche Innenraum ist wie geschaffen für eine geheimnisvolle, romantische Kollektion. „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass nicht das Offensichtliche, sondern vielmehr das Verborgene den besonderen femininen Reiz ausmacht“, erklärt Schumacher.

© Getty Images for Schumacher
Und dies findet sich nicht nur in der Location, sondern auch in der Kollektion für Frühjahr-Sommer 2015 wieder. Im Mittelpunkt steht dabei das Spiel mit der Andeutung, mit Transparenz. Blickdichte Kleider werden mit transparenten Mänteln kombiniert, weitschwingende, schwarze Röcke mit hautfarbenen Unterröcken versehen und kleine Ärmel durchsichtig gestaltet. Dabei dominieren die Farben Schwarz, Weiß und leuchtende Acqua-Töne. Muster werden bewusst zurückgehalten, nur hier und da prangen Kleeblätter auf den Designs beziehungsweise feine Streifen.

Nach der Show lädt Dorothee Schumacher ihre Gäste, darunter auch die Schauspielerinnen Mina Tander und Bettina Zimmermann – zu einem kleinen Empfang im Garten vor der Kirche. Zu einem Glas Champagner Rosé bleibt nun Zeit, das Gedicht auf den Blumenkästen einmal näher anzuschauen, das durch Spiegel und Sonnenlicht in den Garten reflektiert wird. An einer Stelle steht „Stell Dir vor, Du wärst verzaubert“. Doch das muss man sich bei Schumacher gar nicht erst vorstellen. Das passiert ganz von alleine.

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