Herbst/Winter 11/12: .Dimitri Vive la Franse
Edel-Hippies: Fransen in allen Variationen treffen bei Dimitri auf 70ies-Hosen, Pelz, elegante Schluppenblusen und fließende Göttinnen-Kleider.
Text: Veronika Schaller
Der Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Vorne sitzen Miriam Weichselbaum, Jenny Elvers-Elbertshagen, Jan Sosniok und ganz hinten müssen die Gäste stehen als Dimitrios Panagiotopoulos seinen ersten Look über den Laufssteg schickt. Einen Pelzmantel zur transparenten Schluppenbluse und einem knielangen, geschlitzen Rock.Pelz über Seidenchiffonblusen – dieses Thema sollte sich wiederholen. Eine noch wichtiger Rolle spielen bei der neuen Kollektion seines knapp vier Jahre alten Labels jedoch Fransen. Ob aus Leder oder Satin, ob meterlang oder Fingerkurz, ob als Umhang, als Kleid über einer Lederleggins, ob in Flapper-Variante am Minikleid, ob Schwarz oder Himbeerrot: Die Dimitri-Frau geht nächste Saison sehr beschwingt durch den Party-Abend.
© Mercedes-Benz Fashion Week
Überhaupt: Das orangerote, bodenlange Empirekleid mit ellenbogenlangen Fledermausärmeln (die fanden sich auch etwa bei Mänteln wieder) weckte Hippie-Gefühle und brannte sich wie ein Sonnenuntergang ins Gedächtnis.
Farblich entführte der Sohn eines Griechen, daher der Name, von verschiedenen Braun- sowie Beigetönen und Rostrot, über Grauschattierungen und schwarz bis hin zu Beerentönen. Leichtigkeit und Weiblichkeit wollte Dimitri mit seinen Designs verkörpern. Das hat er mit Leichtigkeit geschafft.
und sie kommen wieder
... die Fransen. Ob tags, abends, für Mami, Kids und auch Papa, jeder franselt. Endlich kommen wieder die Langhaarpelze in Mode, schade für die Langhaartiere, schön für die Träger und Trägerinnen.
... die Fransen. Ob tags, abends, für Mami, Kids und auch Papa, jeder franselt. Endlich kommen wieder die Langhaarpelze in Mode, schade für die Langhaartiere, schön für die Träger und Trägerinnen.
Sonia
| 04.02.2011, 12:01
Mode soll Spaß machen und nicht töten!
Und wer wirklich Geschmack hat, dem kommt Pelz sowieso nicht an die Haut. Großartige Designer wie z. B. Stella McCartney machen es vor und zeigen, dass sich Mitgefühl durchaus mit Fashion vereinbaren lässt nämlich gänzlich ohne Pelz! Die meisten Menschen haben inzwischen verstanden, worum es beim Boykott von Pelz geht, und dass es sich hierbei um alles andere als um einen heute hü, morgen hot -Trend handelt. Denn jedes noch so kleine bisschen Pelz steht für ein trauriges, kurzes Tierleben voller Leid, Qual und Entbehrungen und einen schmerzvollen Tod durch Genickbruch, Vergasung oder analen Stromschlag. Wie kann da Mode mit Pelz noch Spaß machen? Für diejenigen, die noch nicht wissen, wie sehr die Tiere leiden müssen, die ihrer Häute beraubt werden, empfehle ich die Internetseiten www.pelzinfo.de und www.peta.de.
Und wer wirklich Geschmack hat, dem kommt Pelz sowieso nicht an die Haut. Großartige Designer wie z. B. Stella McCartney machen es vor und zeigen, dass sich Mitgefühl durchaus mit Fashion vereinbaren lässt nämlich gänzlich ohne Pelz! Die meisten Menschen haben inzwischen verstanden, worum es beim Boykott von Pelz geht, und dass es sich hierbei um alles andere als um einen heute hü, morgen hot -Trend handelt. Denn jedes noch so kleine bisschen Pelz steht für ein trauriges, kurzes Tierleben voller Leid, Qual und Entbehrungen und einen schmerzvollen Tod durch Genickbruch, Vergasung oder analen Stromschlag. Wie kann da Mode mit Pelz noch Spaß machen? Für diejenigen, die noch nicht wissen, wie sehr die Tiere leiden müssen, die ihrer Häute beraubt werden, empfehle ich die Internetseiten www.pelzinfo.de und www.peta.de.











