Herbst/Winter 12/13: Lala Berlin Coole Mode für coole Promi-Mädchen

 

Die Show von Leyla Piedayesh gilt unter Modekennern als einer der absoluten Höhepunkte der Berliner Fashion Week. Biker-Mode rockte dieses Mal Eleganz – vor den Augen deutscher VIPs.
Text: Veronika Schaller
Feminine Rock-Chicks
Sie waren alle da, die stylischen deutschen Frauen: die Topmodels Eva Padberg und Karolína Kurková, Karoline Herfurth, Nora von Waldstätten, Hanna Herzsprung und natürlich Leyla Piedayeshs gute Freundin Heike Makatsch. Alle wollten sehen, welche Visionen die Designerin für den Modewinter 12/13 hat. Und wurden nicht enttäuscht: „Sehr gut“, lobte Hannah Herzsprung später. Auch Heike Makatsch schwärmte.

Wieder einmal definierte Lala Berlin den Begriff „Lässigkeit“ neu. Von Kopf (mit hochstehenden Grobstrick- oder eng anliegenden Lurexmützen mit Rollkrempe) bis Fuß (mit halbhohen Biker-Booties). Auch dazwischen gab Leyla Piedayesh modisch Vollgas – mit dem Motorrad. Ihre Models sahen aus, als wären sie auf dem Rücksitz einer Harley unterwegs: XL-Motorradwesten aus Leder, an den Hightech-Stoff von Funktionskleidung erinnernde Leggins mit Kontrast-Zippern, eine Lederjacke mit den typisch wattierten Steppungen. Auf der Rückseite einer Steppjacke fand sich sogar der Adler von der Einladung wieder – Symbol für unendliche Freiheit und weites Land.

„So will ich aussehen“, dachten wohl die meisten weiblichen Gäste im Saal, schon als der erste Look über den Laufsteg kam. Eine der coolen Westen wurde hier mit einem leicht transparenten Maxirock kombiniert, künstlerisch bedruckt mit Handmotiven. Die leichten Blusen und fliegenden Röcke waren geschickt eingesetzt als Gegenspieler zu Oversize-Military-Jacken. Genau wie blasse Pastellfarben wie Hellrosa oder Taubenblau. Dass deren Schulternähte so nonschalant seitlich herunterrutschten, machte mitunter die Magie der Kollektion aus.

Das für Lala typische Pali-Muster wurde immer noch gesichtet. Allerdings stark verfremdet und gerne im Mix. Ihre Strickmoden-Anfänge ließ Leyla Piedayesh dieses Mal reduziert einfließen. Statt auf dem Boden schleifende Riesencardigans, gab es dieses Mal eben Mützen. Und eine gestrickte Bikerjacke. Und kuschelige Pullover in leichtem Egg-Shape, gerne von Metallic-Fäden durchzogen Von Lurex kann die Label-Gründerin sowieso nicht genug bekommen: Sie kombiniert einen Bronze-Pullover mit Bronze-Hose. Die sind übrigens eng und auch bei Minusgraden 7/8-lang, liebe Trend-Setterinnen!
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