Interview mit Boris und Noah Becker Erst das Studium, dann die Modelkarriere
Bei der Fashion Week Berlin war Noah Becker heiß begehrt. Ginge es nach den Designern, würde der 18-Jährige sofort für sie modeln. Doch Vater Boris protestierte im Interview mit AMICA Online.
Text: Veronika Schaller
& Kerstin Kotlar
© Mercedes-Benz Fashion Week
Anlass genug für AMICA Online, um mit den Becker-Männern über mögliche Modelkarrieren und modische Vorlieben zu sprechen.
© Mercedes-Benz Fashion Week
Noah Becker: Genau, bis dahin kann ich meinen Lauf noch üben. Aber ich hätte heute auf dem Laufsteg auch ein bisschen Angst gehabt.
Weshalb?
Noah Becker: Weil ich immer befürchtet hätte auszurutschen. Die Tribüne war ganz schön hoch und der Weg sehr lang.
Sind Ihre Modelpläne wirklich konkret?
Noah Becker: Nein, nicht wirklich. Ich überlege mir das noch.
Was Sagen Sie als Vater zu diesen Plänen, Herr Becker?
Boris Becker: Mir fällt schon auf, dass er hier ein gefragter junger Mann ist. Aber er soll jetzt erst einmal nach New York gehen und sein Wirtschaftsstudium ordentlich abschließen. Eine neue Stadt, viel zu lernen – das wird sehr anstrengend sein. Wenn er dann noch fünf Minuten Zeit am Tag hat, diskutieren wir noch einmal über dieses Thema.
Aber für Sie wäre eine Modelkarriere durchaus vorstellbar?
Noah Becker: Ja. Auch bei Foto-Shootings dabei zu sein wäre eine coole Sache. Aber ich glaube, ich entwerfe noch lieber Klamotten als sie vorzuführen.
© Mercedes-Benz Fashion Week
Stammgäste bei der Fashion Week Berlin: Lilly und Boris Becker im Juli 2009
Noah Becker: Gerade bin ich dabei meine neue Kollektion zu kreieren und werde im Sommer 2012 wieder in Berlin präsentieren.
Worauf achten Sie eigentlich selbst bei Models?
Noah Becker: Natürlich müssen sie sehr gut aussehen. Aber sie müssen auch Energie haben. Und, so wie ich, Lust an Mode.
Dreht sich bei ihrer neuen „Fancy Clothing“-Kollektion alles um Shirts wie bei Ihrem Debüt?
Noah Becker: Nein, diesmal erweitere ich die Auswahl. Zum Beispiel um Bademode und Jeans. Ich mache alles. „Miami Style“ ist mein Thema und meine Inspirationsquelle. Schließlich habe ich dort gelebt.
Der sportliche Style scheint Ihnen ja auch zu gefallen, Herr Becker!
Boris Becker: Ja, genau. Heute trage ich ein bedrucktes Shirt aus Noahs Kollektion. Aber ich lege mich auf keinen Stil fest. Mittags war ich fast Dandy-mäßig gekleidet. Da habe ich mich für einen typischen braun-karierten Anzug entschieden. Aber heute Abend war mir der Sinn nach einem lässigeren Outfit. Das hat zum Anlass gepasst und ich hatte Lust darauf. Gerade diese Wandelbarkeit macht für mich Mode aus.
Was bedeutet Ihnen denn die Mode?
Boris Becker: Mode ist eine Möglichkeit in verschiedene Rollen zu schlüpfen, aber gleichzeitig die eigene Persönlichkeit zu unterstreichen. Gerade wenn man schon ein bisschen Erfahrung hat und den nötigen Sinn für Humor, kann Mode richtig Spaß machen. Was würden Sie Ihrer Frau am liebsten anziehen?
Boris Becker: Das, was sie gerne tragen möchte. Frauen sollten anziehen, was ihre Persönlichkeit unterstreicht. Ihr Charisma sollte durch Mode noch besser herauskommen. Das macht eine Frau wirklich schön. Ich finde es nicht gut, wenn sie sich verkleidet.
Also stehen Sie gar nicht auf atemberaubende Abendkleider?
Boris Becker: Nicht unbedingt. Ob ich Roben schön finde, kommt auf die Frau an, die Situation, das Thema des Abends. Immer nur Abendkleid finde ich langweilig. Ich mag es, wenn Frauen auch mal Jeans tragen und ihren Stil unterbrechen.
Sie sind bei der Fashion Week ein oft gesehener Gast. Weshalb?
Boris Becker: Ich möchte die positive Entwicklung der Modewoche unterstützen. Schon zum achten Mal bin ich nun dabei und kann mich noch an die überschaubaren Zeiten am Bebelplatz erinnern. Mittlerweile ist die Veranstaltung richtig Großstadt-mäßig geworden. Ich finde es wichtig, dass Berlin als deutsche Hauptstadt in diese Richtung geht.
Ihren Sohn unterstützen Sie auch. Wovon träumen Sie beruflich, Noah?
Noah Becker: Davon, dass mein Label weiter wächst und irgendwann einmal so groß wird wie das von Michalsky!
Sind Sie stolz, dass Ihr Sohn einem deutschen Designer nacheifert?
Boris Becker: Natürlich. Die Michalsky-Show heute war wieder toll und überraschend. Mal konservativ, mal verrückt. Eine gute Mischung. Noah und ich haben das sehr genossen.
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nurmalso
| 26.01.2012, 16:39
Achte auf Deine Gedanken
denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Talmud
denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Talmud
puhnuckl
| 26.01.2012, 14:47
Was soll das...
ewige Ablästern im Internet eigentlich bewirken? Fühlen sich die Leute besser, wenn sie andere schlecht reden und auf ihnen herumtrampeln? Also ich finde, die freundliche AMICA muss nicht unbedingt jede Beleidigung und jeden schlecht gelaunten Kommentar ihrer schlecht gelaunten Leser veröffentlichen. Nur meine Meinung.
ewige Ablästern im Internet eigentlich bewirken? Fühlen sich die Leute besser, wenn sie andere schlecht reden und auf ihnen herumtrampeln? Also ich finde, die freundliche AMICA muss nicht unbedingt jede Beleidigung und jeden schlecht gelaunten Kommentar ihrer schlecht gelaunten Leser veröffentlichen. Nur meine Meinung.
Tina
| 26.01.2012, 14:16
unglaublich
Ich kann nur den Kopf über soviel primitive Meinungen schütteln.Schönheit liegt im Auge des Betrachters, aber nur ablästern ist besonders hässlich.
Ich kann nur den Kopf über soviel primitive Meinungen schütteln.Schönheit liegt im Auge des Betrachters, aber nur ablästern ist besonders hässlich.












