Leyla Piedayesh flirtet mit HaienEinmal Strandparty mit Lala Berlin, bitte!

von AMICA Online Redakteurin J'adore les Parisiennes!
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Wenn Leyla Piedayesh strickt, ist das unbedingt sommertauglich. Mit luftigen Mustern und Nietenoptik. Dazu packt Lala Berlin flatternde Overalls und Tunika-Variationen. Ab in den Urlaubskoffer damit! Es ist Sommer, Sommer in der Stadt! Berlin zeigt sich zur Modewoche von seiner warmen Seite. Zur Show von Lala Berlin steigen die Temperaturen noch weiter. Im oberen Stockwerk der alten Opernwerkstätten. Die raue Kulisse mit Graffiti-Tags an den Betonwänden unterstrich die Unangepasstheit Leyla Piedayehs. Die Berliner Designerin lässt sich weder von Konventionen noch vom Modekalender etwas vorschreiben. Dass sie ihre Pause vom vergangenen Sommer trotzdem nicht wiederholte, dafür waren Modejournalisten wie Prominente gleichermaßen dankbar. „Es war eine großartige Show“, schwärmte Nadine Warmuth. „Gerade auch, dass Lala Berlin offsite und nicht im Zelt gezeigt hat, hat mir gut gefallen.“ Die Schauspielerin hat direkt ihre drei Lieblingsoutfits ausgesucht und mit dem iPhone fotografiert: den Eröffnungslook aus weißem Pullover mit luftig eingestrickten Blätterformen und kurzer Hose, den bodenlangen Mantel und die gestrickte Kastenjacke in Koralle mit Nietenoptik. Eindrucksvollster Beweis, dass LeylaPiedayesh ihr Markenmaterial Strick in nie geahnte Profile formt.

Im Sommer 2014 tragen Pullover außerdem kurze Ärmel, Lochmuster, Mesh-Optik oder gleich schulterfrei. Bedruckt werden sie natürlich auch. Schließlich kreiert Lala Berlin jede Saison ganz besondere Prints. Der PLO-Druck findet sich als reduzierte Ethno-Variante in Nude-Tönen. Urlaubsstimmung kommt dieses Mal auf mit Palmen- und Hai-Variationen (auf Overalls und Shirts), transparent-rot gefärbten Blätteroptiken der Ceriman-Pflanze (auf dem neu aufgelegten Tunika-Kleid, Hose oder kastigem Oberteil mit Brusttaschen) und Strohhüten - passend zum Dresscode „On some faraway beach“.  

© DLDwomen/HBM/Picture alliance
Leyla Piedayesh, kreativer Kopf und Geschäftsführerin von Lala Berlin
Flatternde Silhouetten wechselten sich mit kantigen Formen ab. Glatt- und Veloursleder kontrastieren weiche Stoffe wie Seidengeorgette, Crépe de Chine, Chiffon und Jacquard. Wie die Gischt der Wellen am Strand glitzerten Lurexfäden in den Strickkreationen. So beispielsweise in einer Kastenjacke mit großflächigen, stilisierten „Broken glass“-Prints oder einem Oberteil mit umgekehrtem Tulpendekolleté am Rücken. Harmonie herrschte im Modeurlaub mit viel Weiß zu zarten Pastelltönen in Rosé, Zartgelb und Hellblau, Partystimmung verbreiteten leuchtendes Orange (in einer Fusion aus Bikerjacke und Trenchcoat), Koralle und schwarzes Leder (in Form von hochgeschnittenen Shorts, Shiftkleid).

Zum Sommertag in Berlin fehlte zwar der übliche Lala-Berlin-Stargast Heike Makatsch, dafür fächerten Pheline Rogan, die hochschwangere Shermine Shahrivar, Claudia Michelsen, Julia Malik und Marie Nasemann um die Wette. „Ich bin immer noch so nervös“, hippelte Leyla Piedayesh nach der Show zwischen Promis und Models hin und her. Dabei ist ihr Anflug von Unsicherheit ganz unbegründet. Alle sind sich einig: Leyla Piedayesh hat wieder einmal demonstriert, dass sie ihre Powerlooks auf einer stringenten Linie segeln. Ohne auf Schlingerkurs zu geraten.