Fashion Week LondonRückkehr der Superbrands

Text: Eva Sonaike

Oft vernachlässigt zwischen den etablierten Metropolen Related content und Related content hat die Fashion Week London in diesem Jahr gepunktet. Ihr 25. Jubiläum brachte die in diese Modemetropolen abgewanderten Firmen Related content, Pringle of Scotland und Related content in ihre Heimat zurück.

Aber was waren die Highlights der Related content? Was tragen wir im Sommer 2010 und was haben die zurückgekehrten Labels beigetragen?

Glanzpunkte
Fashion Week London, Matthew Williamson, Runway, Frühjahr/Sommer 2010, Spring 2010

Frühjahr/Sommer 2010: Matthew Williamson - Glanzpunkte, der seine Mode seit 2002 in New York gezeigt hatte, überzeugte das Londoner Publikum mit einer eleganten, klar konzipierten Kollektion. Weg vom Ibiza-Hippie-Schick à la Related content, präsentierte Williamson eine edle Abendgarderobe, die aus eng sitzenden Kleidern, schmalen Hosen, Blazern und Shorts mit gerafftem Bund bestand und mit Pailletten und Spiegelrauten verziert war.

Williamsons Farbpalette beschränkte sich auf schimmernde Gold- und Bronze-Töne, zartes Orange, Smaragdgrün, Rosa und verwaschenes Khaki. In der ersten Reihe saßen das 60er-Jahre-Model Twiggy, Yasmin le Bon und Fashion-Week-Organisatorin Erin O’Connor, die dem Designer aus Manchester fleißig applaudierten.

Märchenwald
Fashion Week London, Vivienne Westwood, Runway, Frühjahr/Sommer 2010, Spring 2010
Exzentrische Forties

Londons Enfant Terrible und Mode-Veteranin Frühjahr/Sommer 2010: Vivienne Westwood - Märchenwald führte ihre Related content in einer ehemaligen Posthalle vor. Das Industriegebäude war komplett überfüllt mit exzentrischem Publikum: Männer in karierten Anzügen mit Melonenhüten quetschten sich neben schwarz gekleidete Einkäuferinnen und Promis wie DJ Boy George, Künstlerin Tracey Emin und Sängerin Nicola Roberts von Girls Aloud.

Zu Technoklängen liefen strohhalmkauende, rauchende, böse dreinschauende und lieb lächelnde Models in Westwoods gerafften 40er-Jahre-Kleidern, Windel-ähnlichen Shorts, hochbundigen Hosen mit schlichten Blusen und asymmetrischen Schürzenkleidern. Trotz der rebellischen Atmosphäre zeigte die „Red Label“-Kollektion eine gewisse britische Eleganz: Marine-Streifen, Brokatmuster, Rauten- und Karodruck verliehen der Frühjahr-Sommer-Kollektion eine Leichtigkeit, die die Attitüde der Designern widerspiegelt.

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Rückkehr der Superbrands