Frühjahr/Sommer 2012: Emporio Armani Italienische Linientreue
Der italienische Altmeister besticht durch kontrastreiche Schnittformen im Stil der 20er. „Neodesign“ nennt Armani seine neueste Kollektion und spiegelt sich dabei im Geist von „Metropolis“.
Text: Lisa Leinweber
In der vergangenen Herbst-Winter-Kollektion 2011/2012 schwelgte Giorgio Armani in italienischer Nostalgie und schickte seine Models allesamt als schwarze Witwen über den Laufsteg. Für die aktuelle Kollektion hat der Star-Designer seine Farbpalette nun um eine Facette erweitert. Damit zaubert er ein schwarz-weißes „Metropolis“ der 20er-Jahre und nennt die Kollektion passenderweise „Neodesign“.Bei den uniformen Looks setzte der Designer auf empfindsame Kontraste und besetzte die Borten mit schwarzem Stoff, als wolle er jede Linie noch einmal betonen. Die Schnitte sind sehr klar gehalten und werden durch diese Kontrastierung von Armani noch einmal geklärt – jede Linie ist voll nachvollziehbar.
Armani feierte mit seinen Designs nicht die Frau an sich oder die Modeepoche im Allgemeinen, sondern fokussierte Form, Schnitt und Kontur. So trugen die Models blonde Perücken und ein schablonenhaftes Make-up.




















