Frühjahr/Sommer 2012: Salvatore Ferragamo Tropische Schönheiten
Massimiliano Giornetti brachte für Salvatore Ferragamo exotisches Urlaubs-Flair nach Mailand. Mit Palmen- und Leopardenprints lässt er von Sommerabenden am Strand träumen.
Text: Lisa Leinweber
Als Gründer des Traditionshauses sagte Salvatore Ferragamo einst: „Schönheit kennt keine Grenzen, es gibt keinen Sättigungspunkt des Designs und die Menge der Materialien, mit denen ein Schuhmacher seine Geschöpfe verschönern kann, ist unendlich.“ Obwohl das Label bereits 1898 in Neapel gegründet wurde und damals ausschließlich hochwertige Schuhe herstellte, besitzt dieser Leitspruch noch heute seine Gültigkeit.Seit 2010 ist Massimiliano Giornetti neuer Chefdesigner bei Salvatore Ferragamo und spiegelt mit seiner Frühjahr-Sommer-Kollektion vollständig den Geist der Marke wider. „Es gibt keinen Sättigungspunkt des Designs“ – beschreibt die heterogene Melange aus tropischen Farben und eleganten Schnittformen.
Der Designer mischt Leoparden- und Palmenprints mit assymetrischen Schulterpartien und toppt das Ganze mit Maxi-Clutches in Kroko-Optik. Giornetti kreiert damit einen nie dagewesenen Look, der uns von fremden Ländern und romantischen Sonnenuntergängen träumen lässt.
Das absolute Lieblings-Piece der Kollektion stellte das flatternde Chiffonkleid in Türkis und Fuchsia dar – Colour-Blocking in seiner schönsten Form. Die Salvatore-Ferragamo-Frau macht gerne auf sich aufmerksam und genießt das Bad in neidischen Blicken. Romantische Hollywood-Locken und bunte Taschen aus Nappaleder runden daher das Gesamtbild harmonisch ab. Bravo!
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