Frühjahr/Sommer 2012: Michael Kors Auf Mode-Safari
Verschmutzt wirkende Militärmäntel, Utility-Gürtel, Römersandalen: Michael Kors nimmt uns nächsten Sommer mit auf Fashion-Expedition. Seine Looks passen auch in den Großstadtdschungel.
Text: Veronika Schaller
Als ob sie mit dem Fernglas nach Elefanten Ausschau halten, in der Wildnis zelten, nach Wasser graben und über den staubigen Steppenboden kriechen würden – so wirkten die Mädchen bei Michael Kors. Nach Irgendwo in Afrika entführte der Designer seine Gäste mit einer Kollektion namens „Afriluxe“.Flecken, Batikfärbungen und Ombré-Optiken verliehen neuen Military-Mänteln eine lange Abenteuergeschichte, Brustriemen statteten Badeanzüge mit Lara-Croft-Aura aus, ausgefranste Stoffapplikationen erinnerten an Blätter und kniehohe Römersandalen waren wie für einen langen Fußmarsch gemacht.
Natürlich durften auch tierische Motive nicht fehlen – Leo- und Schlangendrucke waren hier nicht vom Aussterben bedroht. Der breite Kroko-Riemen einer Schultertasche ließ es sogar so aussehen, als habe das Model einen Alligator über die Schulter geworfen.
Das Safari-Thema? Keine Neuheit. Die Umsetzung? Trotzdem ähnlich heiß wie Temperaturen in der Serengeti und vor allem auch im Alltag tragbar. Unsere modische Fata Morgana: ein cremeweißer Oversize-Trench-Coat aus leichter Baumwolle. Die Jagd ist (bald) eröffnet!




















