Frühjahr/Sommer 2012: Rodarte Frühlingsgemälde auf Stoff

 

Rodarte erweckt die Mode aus dem Winterschlaf und setzt auf blumige Motive, Formen und Farben. Inspirieren ließen sie sich auch von Vincent van Goghs Werken.
Text: Markus Kastenhuber
Das Wort „Frühjahr“ wurde bei der Frühjahr-Sommer-Kollektion 2012 von Rodarte sehr wörtlich genommen: Die Kollektion der Schwestern Kate und Laura Mulleavy wirkte fast wie ein Blumenbeet, das nach einem langen, kalten Winter endlich wieder in voller Blütenpracht steht.

Und diese Blütenpracht schimmerte in kräftigem Lila oder sonnigem Gelb. Die Idee dafür stammt von dem holländischen Künstler Vincent van Gogh. Der Post-Impressionist setzte in seinen Bildern ebenfalls auf starke Farben und blumige Motive, zum Beispiel Sonnenblumen, die sich auch auf einigen der Kleidern der Design-Schwestern fanden.

Klar, dass eine so blumige Kollektion extra-weiblich daherkommt. Kleider in den verschiedensten Formen dominieren den Laufsteg: bodenlange Volant-Roben aus luftigem Chiffon, neben Rock-Top-Kombinationen aus giftgrünem Leder. Dramatischstes Stück: ein üppiges Midi-Kleid, mit breiten Schultern und Hüften. Als Vorbild diente hier die Silhouette einer blühenden Blume.

Dieses modische Frühlingserwachen von Rodarte – dem „Label of the Moment“ – lockte selbstverständlich zahlreiche prominente Gäste an. In der ersten Reihe tummelten sich neben Country-Star Taylor Swift und der Schauspielerin Dakota Fanning auch die schwangere Beyoncé, die als Begleitung ihre Schwester Solange mitbrachte.

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