Frühjahr/Sommer 2012: Vera Wang Futuristisch statt romantisch

 

Vera Wangs Frühjahr-Sommer-Kollektion ist mit ihren innovativen Designs eine Hommage an die Zukunft. Extravagante Elemente: Weibliche Schößchen, transparente Stoffe und coole Cut-outs.
Text: Markus Kastenhuber
Vera Wang kreiert die schönsten und begehrtesten Brautkleider aus Tüll & Co. Für die Designerin bedeutet dieser Erfolg Segen und Fluch zugleich – schließlich will kein Künstler auf nur eine Sache reduziert werden. Mag sein, dass ihre Frühjahr-Sommer-Kollektion 2012 deshalb sachlich und futuristisch angehaucht ist.

Aber Vera Wang wäre nicht Vera Wang, wenn sie ihren Kreationen selbst bei reduziertem Ansatz nicht Leben einhauchen könnte: Raffinierte Design-Elemente verliehen ihren Kreationen Persönlichkeit. Auf Brusthöhe setzte die Designerin rautenförmige Cut-outs, generell spielte sie mit sichtbarer Haut. Manche Kleider waren sogar komplett transparent! Auch die Beine wollte die Designerin nicht verstecken und ließ sie zwischen hohen, ovalen Beinausschnitten hervorblitzen.

Farblich dominierten sanfte Töne wie Weiß, Creme, Rosa oder Türkis. Kräftiger wird es da schon mit bunten Prints. Sie wirken, als würde man durch ein leuchtendes Kaleidoskop auf luftige Maxi-Kleider blicken. Der Clou in Bezug auf Vera Wangs neue Silhouette? Schößchen betonen besonders Hüfte und Taille.

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