Frühjahr/Sommer 2012: Chloé Strandurlaub in den Hamptons

 

Mit sommerlich-femininen Looks führt Clare Waight Keller das Traditionslabel Chloé zu alter Größe zurück. Mit zartem Colour-Blocking und fließenden Materialien feiert sie den Fashion-Frühling.
Text: Lisa Leinweber
Beim Designer-Reigen für Chloé ersetzte Clare Waight Keller Anfang des Jahres die damalige Hannah MacGibbon und lieferte nun ihre Debüt 2.0 bei den Pariser Schauen ab. Unterbewusst trat sie dabei in äußert große Fußstapfen. Vor MacGibbon designte Paulo Melim Andersson für das Label, davor Phoebe Philo, die nun für Céline entwirft auch Stella McCartney und Karl Lagerfeld gehören zu den Vorgängern. Allesamt großartige Designer mit unterschiedlichen Stilrichtungen. Clare Waight Keller hatte nach ihrer Zeit bei Pringle of Scotland daher nicht die Aufgabe das Moderad neu zu erfinden, sondern zu alter Größe zurückzukehren.

Und das tat sie auch. Models wie Arizona Muse, Kinga Rajzak und Kate King präsentierten jugendliche Looks, die vor bunter Lebensfreude nur so sprühten! Daran beteiligt war weniger die Farbpalette der Designerin, als vielmehr die lebendige Gesamtkomposition der Kollektion: Reizende Farbnuancen im Spiel mit klaren Silhouetten und federleicht-schwingenden Materialien.

Harmonisches Colour-Blocking in zarten Farbigkeiten aus Rosa, Nude und Karamell wurden von leuchtenden Kleidern in Koralle und Smaragdgrün durchbrochen. Dazu ergänzten sich weite Schnitte aus leichten Materialien wie Seide, Chiffon und Baumwolle. Als pastellfarbener Faden zogen sich breite Ledergürtel durch die gesamte Kollektion, die auf der Hüfte saßen und für Kurven sorgten.

Diese Kleider werden mit Sicherheit nächsten Sommer in luxuriösen Koffern Richtung Hamptons reisen!
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