F/S 2013: Dior Haute CoutureBlumen im Garten Eden der Mode

Luxuriöse Blumenmädchen
Fashion Week Paris, Haute Couture, Dior, Frühjahr/Sommer 2013

Ein Spaziergang in der Natur kann schön sein. Wie schön, das zeigte Raf Simons am Montag in Paris mit seiner zweiten Haute-Couture-Kollektion für das Haus Dior. Seine Models liefen in romantischen Bustierkleidern und feminin taillierten Hosenanzügen über einen mit Buchsbüschen und Bäumen „beflanzten“ Catwalk. Inspiration hatte der Belgier in der Geschichte Christian Diors gefunden. Wie er gegenüber „Style.com“ verriet, hatte er sich während seines Sommerurlaubs in Puglia mit der Autobiographie des Labelgründers beschäftigt und sich in dessen Liebe zum Landleben wiedergefunden. Dass Dior sich in seinen Garten zurückzog und dort Blumen züchtete, schien dem Designer gefallen zu haben. „In dieser Story lag so viel Reinheit“, schwärmte er.

Seine neuen Kreationen spiegeln diese Reinheit wider und verbreiten gleichzeitig die Aufbruchsstimmung des Frühlings. Mit tulpenartien Röcken, Blumenstickereien, Stoffblütenapplikationen. Die Art und Weise in der Christian Dior Weiblichkeit feierte, führt Simons ebenfalls fort. Was 1947 als „New Look“ gefeiert wurde, nämlich eine korsettartiges Oberteil zum weit schwingenden Rock, findet sich auch 2013 wieder. In modernisierter Form: mit Eingriffstaschen, transparenten Einsätzen, leichtem Vokuhila-Schnitt, architektonischem Layering oder metallisch glänzenden Stoffen.

Kaum zu glauben: Auch die Tragbarkeit spielte bei diesen hochexklusiven Stücken eine Rolle. Er wolle die Haute Couture näher an die Realität heranführen, erklärte Raf Simons. Neben Blumen schenkte er den Frauen auch schlichte Business-Anzüge. Danke!

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