„Germany's next Topmodel“ - Folge 3Lisa trauert um Kaugummi-Haare, Aminata ist speiübel

von AMICA Online Autorin
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Das große Umstyling sorgt seit neun Staffeln für großes Geschrei, Heulattacken, aber auch „Aha“-Momente bei „Germany’s next Topmodel“. Auch 2014 ist das nicht anders, obwohl die Frisuren vorher mit den Top-18-Mädchen abgesprochen wurden. Für Lisa brach eine Welt zusammen, weil sie sich von ihren verfilzten Extensions trennen sollte. Aminata bekam eine Glatze verpasst und meinte damit „besser denken zu können“. Prompt bewies sie mit Lästerschwester Karlin das Gegenteil. Zusätzlich zu Friseurbesuch und Gezicke in der Model-Villa sorgte das Fotoshooting in Folge Drei für Nervenkitzel und Kotz-Alarm. Die Nachwuchs-Models sollten flügge werden oder wie Wolfgang Joop es ausdrückte: „Aus Küken werden Paradiesvögel, aus Raupen werden Schmetterlinge“. Einigen Mädchen wuchsen Flügel, andere hingen in den Seilen und manche am seidenen Faden.

Der Kreischfaktor: Beim großen Umstyling von „Germany’s next Topmodel“ ist das große Gekreische vorprogrammiert. „Alles schon besprochen, keine großen Überraschungen“, verspricht Heidi Klum. Von wegen! Schon vor der Typveränderung geht das Geheule beim Star-Friseur los. Lisa soll ihre geliebten Extensions lassen. Da kann schon mal eine Model-Welt zusammenbrechen. Aber mal ehrlich: Sieht echt eklig aus unter der oberen Haarschicht, so total verfilzt. „Die Kaugummi-Haare müssen ab“, findet auch Model-Mama Heidi Klum und setzt sich persönlich am Telefon für den neuen Haarschnitt bei der echten Mama der Kandidatin ein. Viel Geheule, kurzer Sinn: Schnipp, schnapp, am Ende sind die Haare ab und Lisa ist eigentlich ganz zufrieden. Aminata hingegen bleibt cool, auch wenn ihr eine Radikal-Rasur ins Haus steht. Sie sieht’s positiv: „Dann kann ich eben besser denken.“ Anna fühlt sich jetzt wie ein ausgerupftes Huhn. Model-Papa Wolfgang Joop hat mal wieder Verständnis für seine Küken: „Die gehen halt sonst lieber zu ihrem Dorf-Friseur!“

© ProSieben/ Oliver S.
Die Fremdschäm-Momente: Narzisstin Nathalie kann beim Sedcard-Shooting leider nicht die Augen von sich selbst lassen. Immer wieder muss sie sich auf dem Bildschirm bewundern, anstatt in die Kamera zu schauen. Nancy stackselt wie ein Körper-Klaus auf Stelzen über den Übungslaufsteg – und sie fällt auf! Nicht wie eine Fee, sondern wie ein Pferd, um es mit den Worten von Ex-Laufstegtrainer Jorge Gonzales zu umschreiben. Gut, lässt sich üben, aber dann bitte auch mit Motovationstraining. Nancys Begründung für ihren schlechten Walk: „Manche können halt laufen und manche nicht. Ich kann‘s anscheinend nicht und werde es wohl auch nie können.“ Vielleicht sind das auch die Gründe, warum sie nächste Folge aussteigen will.

Die größte Überraschung: Nathalie kommt nach dem Shooting automatisch in die nächste Runde, weil sie so gut durch die Luft schweben kann. An einem Seil mit riesigen Luftballons sah sie mit Petticoat und lilablassblauen Dauerwellen vor einer Achterbahn mit am besten aus. Und auch Ivana, Nancy, Sainabou und Antonia sind glatt weiter, ohne den finalen Live-Walk. Die fünf Mädels dürfen ausnahmsweise am Strand chillen.

Der gemeinste Spruch: Nach dem Laufstegtraining am Bahnhof: „So, jetzt gehen wir und dann gibt’s für Models wieder mal nix zu essen!“ - Wolfgang Joop, wer sonst?

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