„GNTM“-Mama im InterviewHeidi Klum will keinen falschen Busen haben

Inzwischen ist sie mehr Geschäftsfrau als Model, hat es in Deutschland sowie in den USA zum TV-Star geschafft und nebenbei vier Kinder zur Welt gebracht: Heidi Klum hat ihre Schönheit geschickt und mit viel Arbeitseifer vermarktet. Am 30. Mai 2013 läuft zum achten Mal das Finale ihrer Castingshow „Germany’s next Topmodel“ im Fernsehen (20.15 Uhr, Prosieben). Zwei Tage später, am 1. Juni, feiert die Geschäftsfrau dann ihren 40. Geburtstag.

 

Wie gut Heidi Klum in diesem Alter aussieht, davon wird sich Deutschland während der Live-Sendung überzeugen können. Auf aktuellen Fotos zeigt sie eine gewohnt definierte Figur, strahlt in die Kameras. Dass sich um ihre Augen Lachfalten abzeichnen und ihre Brüste vielleicht nicht mehr ganz so aussehen wie die ihrer vier 16- bis 20-jährigen Finalistinnen, findet die Model-Mama gar nicht schlimm. „Was soll’s, [meine Falten] sind nun mal da, und ich lass die mir jetzt auch nicht wegmachen. Ich fühle mich wie 40 und sehe auch so aus“, erklärte sie im Interview mit dem Magazin „Stern“.

 

Ob glamourös auf dem roten Teppich, verführerisch als Engel bei Victorias Secret oder sexy im Bikini – Heidi Klum inszeniert sich immer perfekt. Nun ja, fast immer.Schönheits-OPs kommen für die Bergisch Gladbacherin einfach nicht in Frage, weil sie sich „komplett unauthentisch fühlen würde“. Sie sei auch kein Kandidat für einen falschen Busen, obwohl sie vier Kinder gestillt habe, so der Profi weiter.

 

Kritischer ist Heidi Klum da mit ihren Kandiatinnen, rechtfertigt ihre Strenge aber. "Wenn ich nicht die Wahrheit sage, kann ich ihnen auch nicht helfen. [...] Wenn sie vier Donuts die Woche essen und zu viel Brot und Kuchen und wenn ihr Körper darunter leidet und auch ihre Haut, dann muss ich ihnen sagen, dass es nicht der richtige Job ist", erklärte sie gegenüber „Stern“. Wie es im Model-Business läuft, musste Kandidatin Marie bei „Germany’s next Topmodel“ lernen. Weil sie selbst dann eine Portion Pommes aß, als sie laut Thomas Hayo nicht in „Bikini-Shape“ war, musste sie viel Kritik einstecken und bekam in der nächsten Folge kein Foto mehr von Heidi.

 

„Ich würde meine Mädchen nie als dick bezeichnen. Das ist ein Wort, das kommt nie aus meinem Mund“, wehrte sie Vorwürfe bei einer „Germany’s next Topmodel“-Pressekonferenz in Berlin jedoch ab. „Ich bin und war selbst nie die Dünnste. Ich gucke meine Mädchen an und möchte, dass sie super in Shape sind“, kommentierte Heidi Klum. Sie selbst ist für ihre Schützlinge da ja das beste Vorbild.



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