„Germany's next Topmodel“ – 11. Folge„Sie hat sich auch ausgezogen, ist also billig!“

„Aloha!“, Heidi Klum grüßt das deutsche Publikum nach zehn Wochen in Los Angeles bei „Germany’s next Topmodel“ diesmal aus Hawaii. Da gibt es laut ihr viele schöne Foto-Locations. Lovelyns Wunsch nach einer „luxuriösen Unterkunft“ wird leider nicht erfüllt: Es geht nach einer kleinen Wanderung in die Wildnis. Da müssen High Heels gegen derbe Stiefel getauscht werden. Dass alle Kandidatinnen außer Ex-Pfadfinderin Marie Wandern hassen, ist der Jurorin natürlich egal. Die Übernachtung in einer offenen Hütte soll aber nicht die einzige Herausforderung für die Mädchen bleiben.

Es kommt, wie es in jeder Staffel kommen muss: Nacktfotos stehen auf dem Programm. Allerdings nicht bei allen – jedes Mädchen bekommt ihr eigenes Editorial-Shooting, ihre eigene Modestrecke also, wie sie in Magazinen auftauchen. Eine Neuerung bei „Germany’s next Topmodel“. Noch im Busch ist Sabrina dran. Und Heidi Klum zeigt ihr gleich ihr Outfit: zwei Blätter. Aber sie versichert: „Ich achte darauf, dass die Fotos ästhetisch werden und man nicht zu viel sieht.“

Die schöne Blondine hat sowieso kein Problem damit, ihre Klamotten abzulegen. „Dadurch, dass es nicht billig gemacht ist, fühle ich mich wohl“, kommentiert sie. Sexy schlingt sie sich im Evaskostüm um einen Baum oder räkelt sich, nur mit Blumen bedeckt, im Gras.

Doch bei den meisten anderen „Germany’s next Topmodel“-Kandidatinnen, die diesmal auch noch zusehen dürfen, weiten sich vor Schreck die Augen. Lästereien und „Ich würde das nie machen“-Beteuerungen wechseln sich ab.

Auch ansonsten ist jetzt Zickenkrieg angesagt. Jede schießt gegen jede. Hier sind die schmutzigen Einzelheiten:

© AFP
Strahlelächeln für „Right End Hair Revolution“: Heidi Klum bei der Präsentation in Los Angeles

Fremdschäm-Situationen: Christine hätte Lovelyns Shooting-Partner, ein Pferd, „supergerne“ gehabt, weil sie acht Jahre lang geritten ist. Das jedenfalls tönt sie in die Kamera. Aber sie schafft es nicht aufzuhüpfen. Selbst nachdem sie es gefühlte 100 Mal versucht hat. Armes Tier!

Auf ihre Nacktaufnahmen hatte sich Sabrina sehr gefreut, aber als Heidi Klum ihr die Fotos übergibt, fällt ihr das Zahnpasta-Lächeln aus dem Gesicht. „Ich finde die Fotos total grausam, das schlimmste, was ich je gesehen habe“, rattert sie los und kriegt sich gar nicht mehr ein. Das ist auf jeden Fall peinlicher als die Bilder!

Nochmal Christine. Sie muss trotz Höllenlärm und Wind an und in einem Hubschrauber sexy aussehen. Aber es klappt nicht so, wie es soll. Irgendwie versteht sie nie, was sie machen soll.

Beim Casting für das Magazin „Surfers“ fällt Luise partout keine Pose ein. Sie glaubt, dass sie den Job sowieso nicht bekommt. Weil sie angeblich weder einen „Surferbody“ noch einen „Bikini-Body“ hat. Dabei hatte Heidi Klum am Vortag noch ihren Waschbrettbauch gelobt. Also macht sie einfach: nichts. Auch keine Lösung.

Fieseste Jury-Kommentare:
„Marie hat einen Riesenspaß und macht alles mit. Für ihren Einsatz gebe ich ihr hundert Punkte. Nur die Qualität der Fotos ist oft nicht so toll wie ihr Einsatz“, sagt Heidi.

Thomas Hayo wird da noch ein bisschen deutlicher. „Du bist nicht in Bikini-Shape, hast hier zwei Kilogramm zugenmmen. Du haust dir Pommes mit Ketchup und Mayo rein“, beschuldigt er Marie.

Auch Enrique Badulescu hat eine Gemeinheit parat. „Sie läuft wie eine Ente“, raunt er Heidi beim Shooting mit Maike zu.

Drama-Queen: Bei Christine gibt es immer etwas zum Meckern. So auch bei der Wanderung zum Camp. „Meine Mückenstiche tun total weh“, jammert sie.

Die meist unmotivierte, aber sehr gut aussehende Luise, ist ein Fähnchen im Wind. Erst sagt sie „Mich ausziehen zu müssen wäre mein größter Albtraum, ich wüsste gar nicht, wie ich mich verhalten soll.“ Sie würde am liebsten nach Hause fahren. Doch kaum fordert Heidi von ihr die Hüllen fallen zu lassen, legt sie sie bereitwillig ab. Hä?!

Lästereien der Woche: Anna Maria über das Nackt-Shooting von Sabrina: „Das ist ein großes Problem für mich, ich bin ja erst 16. Wäre Sabrinas Shooting mein Foto gewesen, hätte ich das nicht gemacht. Ich habe nicht vor, zum Playboy zu gehen.“

Dass die anderen so schockiert sind, schiebt Sabrina übrigens auf deren Unreife und junges Alter.

„Bei meinem Shooting hatte sie ein Drama draus gemacht und gesagt das sei billig und pornös. Jetzt ist sie also auch bilig“, kommentiert Sabrina bei Luises sexy Strand-Shooting. Und legt nach: „Manchmal habe ich das Gefühl das ist ihre Masche. Dass sie vorher rumjammert, damit es nachher so aussieht, als sei sie besonders gut gewesen.“

Anna Maria findet Luises Verhalten schlicht „falsch“.

Bei der Zimmervergabe im Hotel will keines der Mädchen mit Maike ins Zimmer. Lovelyn erklärt: „Maike hat keinen Anschluss.“

Mit traditionellen Kriegern von Samoa soll Anna Maria shooten. Damit tut sie sich sehr schwer, bewegt sich zu wenig, während die mit Feuerstäben jonglieren. Diss von Sabrina: „Ich meine die Typen spielen mit dem Feuer, nicht sie.“

Marie hat laut der anderen Mädels die „schönste Location.“ Sie beobachten nicht ohne Neid, wie ihre Konkurrentin an einem Wasserfall posieren darf. Sabrina ist sich sowieso sicher, dass sie es am allerschwersten hatte.

Schöner Model-Moment: Alle Mädchen müssen zu einem Casting des Magazin „Surfers“, aber Anna Maria bekommt den Job. Weil sie laut den Machern das „Brett auf so natürliche Weise“ hält, als sei sie wirklich Surferin. Auch beim Shooting selbst stellt sich Anna Maria gut an, der Chefredakteur Lars Jacobson ist zufrieden. „Wir sind froh, dass wir Anna Maria gewählt haben, das hat sich gelohnt“, fasst er den Tag zusammen.

AMICA-Favoritinnen:
Schwierig, schwierig. Bei jedem Mädchen scheint es einen Haken zu geben. Aber lassen wir zickiges Verhalten außen vor und bewerten nur das Aussehen, gehören für uns Sabrina, Maike und Luise zu den Top drei.

Abgang des Abends: „Die anderen Mädchen waren auf den Punkt da, du aber nicht“, sagt Heidi zu Anna Maria. Und Thomas Hayo ergänzt: „Da ist keine Konstanz da.“ Doch, dass sie beim Casting überzeugte, rettet die Wackelkandidatin. Die ewige Wacklerin Christine wird diesmal endlich erlöst. „Deine Fotos sehen nicht echt aus, wir kaufen dir das nicht ab“, so Heidi Klum. Sie ist raus! Zum Abschied gibt’s natürlich wieder reichlich Tränen und Gejammer. Das werden wir sicher nicht vermissen.

Google-Anzeigen
Krabby  |  10.05.2013 17:39
Billig?
Jau - billig sind alle Mädels (egal ob Nacktshootings oder nicht) die sich bei diesem Trash-Format zur Schau stellen!

Kommentar schreiben
Name
Überschrift
Ihr Kommentar