Brautkleider 2012Romantisch, retro oder rauschend zur Hochzeit

von AMICA Online Redakteurin J'adore les Parisiennes!
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Rauschend oder reduziert, voluminös oder fließend? Welche Brautkleider Angelina Jolie, Jennifer Aniston und Drew Barrymore tragen werden, wenn sie 2012 heiraten, darauf warten Modefans gespannt. Das größte Geheimnis 2011 wurde vor gut einem Jahr gelüftet. Es war die Hochzeit des Jahres: Kate Middleton gab Prinz William das Jawort. Heiß waren die Spekulationen darum, wer die Ehre haben würde ihr Hochzeitskleid zu entwerfen. Sie wurde Alexander-McQueen-Designerin Sarah Burton zuteil.

Das Traumkleid war eine Kreation mit Herzbustier, voluminösem Rock, Schleppe und Spitzen-Overlay an Dekolleté und Armen. Bereits kurz darauf gab es Billigversionen ihres Hochzeitskleids zu kaufen und auch viele Brautmoden-Designer ließen sich davon inspirieren. Eigentlich war die Zeit zwischen königlicher Hochzeit und den Hochzeitsmessen zwar zu knapp, denn die fanden schon ein paar Wochen danach statt. Und doch finden wir sehr ähnliche Entwürfe beispielsweise bei Cymbeline. Spitze ist definitiv einer der Trends 2012.

Schön mit Spitze

Spitze
Ob das Brautkleid von Kate Middleton nun kurzfristig in den Brautkleiderschneidereien aufgegriffen wurde oder nicht, edle Spitze findet sich jedenfalls in den Kollektionen von Cymbeline oder Novia dArt und schmückt die Bräute in raffinierten Entwürfen. Mal verspielt, mal romantisch inszeniert sie das Kleid von mädchenhaft bis elegant. Spitze bedeckt, lässt aber doch nackte Haut durchblitzen. Deswegen spielen Labels wie Pronovias damit gerne insbesondere an den Ärmeln und um das Dekolleté zu verhüllen.

A-Linie
Der Klassiker ist zurück. Das Duchess-Kleid gehört der Vergangenheit an und die A-Linie feiert wieder die schmale Taille der Bräute. Mit engen Korsagen und weiten Röcken ab der Körpermitte kreieren Labels wie Fara Sposa oder Lilly feminine Formen. Das Oberteil ist in der Regel schlicht, das Bustier gerade oder herzförmig geschnitten. Opulenter wird es ab der Taille. Dort liefern sich Tüll- und Chiffonlagen mit Spitzendetails ein Wettrennen zur Romantik, wo sich zarte Schmetterlinge oder Blütenverzierungen tummeln.

Feminin in fließender Silhouette

Fließende Silhouetten
Für alle Bräute, die es weniger auffällig mögen, sind die schmal geschnittenen Kleider perfekt. Fließende Stoffe wie Seide oder Chiffon umspielen bei Talbot Runhof, Cymbeline, Jesús del Pozo oder Hannibal Laguna die Figur und bringen die Weiblichkeit zur Geltung. Akzente lassen sich durch farbige Accessoires oder verspielte Schleier setzen.

Meerjungfrauen-Stil
Einen Kontrast zum ausladenden A-Linien-Kleid setzen Kreationen im Meerjungfrauen-Stil. Schmal geschnitten lenken sie die Blicke besonders auf die Taille und die weiblichen Kurven des Pos. Was sich oben schlicht präsentiert, wird unten voluminös. Dabei variiert die Länge des eng anliegenden Teils von kurz unter der Hüfte bis zu Kniehöhe Labels wie Novia d’Art oder Weise spielen mit aufwendigen Chiffon- und Tülllagen. Die Prise Glamour ist Ihnen damit sicher. Trotzdem sollten Sie vorher unbedingt ausprobieren, dass Ihre Beinfreiheit nicht zu sehr eingeschränkt wird.

50er-Jahre
2012 ist bodenlang keineswegs Pflicht. Ganz im Stil der 50er-Jahre haben Novia d’Art, Elisabeth Barboza by Pronuptia oder Jorge Terra freche Minikleider oder weit schwingende Röcke bis zu den Knien oder Waden in ihren Kollektionen. So ließ sich auch Designer Volker Rohde von Weise von Christian Diors „New Look“-Linie inspirieren und verhilft dem Petticoat zum Revival in den Reihen der Brautkleider.

Wie sieht Ihr Traumkleid aus? Klicken Sie sich einfach durch unsere Bildergalerien.

Sexy im Meerjungfrauen-Stil
Ausladend in A-Linie
Verspielt im 50ies-Look