Fürst Albert von Monaco & Charlene Traumkleid!

 

Fürst Albert von Monaco und Charlène sind seit dem 2. Juli verheiratet. Charlènes Brautkleid war traumhaft, aber kann das Gleiche auch über die Hochzeitszeremonie gesagt werden?
Text: Markus Kastenhuber
Die Hochzeit von Fürst Albert von Monaco und seiner Frau Charlène war wenig spektakulär. Natürlich war so eine Adels-Hochzeit „magisch und toll“, wie auch der Designer Karl Lagerfeld dem Fernsehsender „ITV“ sagte, aber dennoch wirkte die Zeremonie halbherzig und farblos. Es gab wenig Zeit für Emotionen und auf einen offiziellen Hochzeitskuss wartete man vergeblich. Charlène funktionierte, wirkte aber teilweise kontrolliert und angespannt. Lediglich für einen kurzen Moment lässt sie die Maske der Fürstin fallen und zeigt wer dahinter steckt: eine aufgewühlte, nervöse, ergriffene Frau – es war der Höhepunkt der Hochzeit.

Von welchem Moment die Rede ist? Nach dem Gottesdienst fahren Albert und Charlène zur Kapelle Sainte Dévote, wo Charlène ihren Brautstrauß ablegt, ein Brauch in dem kleinen Fürstentum am Mittelmeer. Für kurze Zeit ist sie überwältigt, ihr laufen Tränen über die Wangen. Fast peinlich berührt wischt sie diese ab. Von Albert keine Reaktion.
© REUTERS
Aber warum nur? Wo Charlène doch so wunderschön aussah. Sie trug ein atemberaubendes Kleid, das ihren eigenen Stil deutlich erkennen ließ. Designer? Ganz klar, Armani, was aber schon bekannt war. Das Kleid aus weißer Duchesse-Seide ist wenig verspielt und schnörkellos – passend zu der zurückhaltenden Charlène.

Das Kleid mit einer endlos langen Schleppe ist mit rund 40.000 Swarovski-Kristallen, 20.000 Perlmutt-Tropfen und 30.000 Goldperlen verziert. Dazu ein 20 Meter langer Schleier aus zartem Seidentüll mit feinen Stickereien aus Platinfäden, die alleine 100 Arbeitsstunden in Anspruch nahmen. Insgesamt forderte die Anfertigung des Traumkleides an die 2500 Arbeitsstunden von den Schneidern im Hause Armani Privé.
Passend zum Kleid eine simple Frisur: Charlènes Haar war am Hinterkopf zusammengesteckt und am Oberkopf für etwas Volumen ein wenig toupiert. Der monegassischen Tradition folgend trug Charlène kein Diadem und auch auf Ketten oder Ohrringe verzichtete sie. Dafür schmückte aber eine Tiara mit Diamanten ihr Haar, eine Leihgabe von Prinzessin Caroline, Alberts Schwester.

Ob der Mangel an Emotionen bei der Hochzeit schon ein Omen für das Eheleben des neuen Fürstenpaars ist? Schon vor der Hochzeit brodelte es in der Gerüchteküche: So berichtete die französische Zeitung „Journal du Dimanche“, dass Charlène drei Mal versucht haben soll, aus Monaco zu fliehen. Und nur wenige Tage nach der Trauung am 2. Juli 2011 behauptet die britische Zeitung „Mail on Sunday“ zu wissen, warum: Angeblich soll Albert neben den bereits anerkannten unehelichen Kindern noch weitere Kinder gezeugt haben, die jetzt an die Öffentlichkeit treten wollen.
Wir glauben noch an die große Liebe und wünschen dem frisch gebackenen Ehepaar alles Gute, viele Kinder und eine dicke Haut, um all die Gerüchte gut verdauen zu können. In unserer Bildergalerie können Sie sich ein eigenes Bild von der Hochzeit und Charlènes Traumkleid machen.
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