Royal Wedding Kates Traum-Brautkleid

 

Jetzt ist das Staatsgeheimnis enthüllt: Kate Middleton trägt bei ihrer Hochzeit mit Prinz William ein Spitzenkleid von Alexander-McQueen-Designerin Sarah Burton. Lesen Sie hier alle Details.
Text: Veronika Schaller
© REUTERS
Seit 11.50 Uhr ist es raus: Sarah Burton durfte Kate Middleton für ihre Hochzeit mit Prinz William einkleiden. In einem Herzbustier-Kleid mit langärmeligem Spitzen-Overlay, meterlanger Schleppe und voluminösem Rock schritt die Braut zum Altar der Westminster Abbey. Sie sah darin so überwätigend aus, dass der Bräutigam ihr zuraunte: „Du bist wunderschön.“

Der Name des Brautkleid-Designers war bis zuletzt wie ein Staatsgeheimnis gehütet worden. Auf Wunsch des Paares und vermutlich aus Erfahrungsgründen. Weil bekannt wurde, dass David und Elizabeth Emanuel das Hochzeitskleid von Lady Diana designen würden, kampierten die Papparazzi vor deren Atelier.

Bei Kate heizte die Geheimhaltung im Vorfeld mediale Spekulationen an. Im Gespräch: Dianas Hochzeitskleid-Couturiers sowie ihr Lieblingsdesigner Bruce Oldfield, Vivienne Westwood (sie bestritt und erkläre Kate Middleton solle sich vorher Stilgefühl aneignen) und Sophie Cranston mit ihrem Label Libélula. Es hieß sogar, die frisch gebackene Prinzessin habe ihr Kleid teils selbst designt.

5.720.000 Ergebnisse lieferte die Suchanfrage „Kate Middleton Wedding Dress“ schon vor dem 29.04.2011, ihr royalblaues Verlobungskleid von Issa London war beim Kaufhaus Harvey Nichols innerhalb von 24 Stunden ausverkauft. So groß ist Hype um Kate Middletons Looks.

Schon mit der Wahl der Designerin setzte Kate Middleton Zeichen. „Es musste ein Designer aus Großbritannien sein, alles andere wäre gegen die royale Etikette“, weiß Sybille Weischenberg, Society-Expertin von Sat1“. Weil das Label Alexander McQueen ein exzentrisches Image hat, signalisierte sie: „Ich bin modern!“. Dennoch musste das Design des Brautkleides royalen Ansprüchen gegnügen. Es definiert ihren gesamten Stil.

Der Style

Für ihren zurückhaltenden, klassischen Stil ist Kate Middleton bekannt. Heißt: Knielanger Rock, taillierter Blazer, 10-Zentimeter-Pumps, aber alles mit modischem Twist.

Dieser Linie bleibt die 29-Jährige auch bei ihrem Brautkleid treu. Romantisch wurde das Dress durch den Einsatz von Spitze und eine viktorianische Silhouette. Es erinnerte an das Hochzeitskleid von Grace Kelly aus dem Jahr 1956.
© REUTERS

Der Schnitt

"Dass sie ein figurbetontes Kleid tragen wird, habe ich schon vorausgesagt“, erklärt Sybille Weischenberg. „Schließlich möchte sie schmal erscheinen, hat für die Hochzeit sogar extra abgenommen“.

Bruce Oldfield, einst Lieblingsdesigner von Prinzessin Diana etwa sagte in der TV-Show „Good Morning America“: „Das Kleid muss Ärmel haben. Man kann den Gang von Westminster Abbey nicht schulterfrei entlangschreiten“.

Traditionelle Brautkleider des Hochadels sind sowieso stets langärmlig und hochgeschlossen. Als Revolutionärin gilt hier Victoria von Schweden. Sie heiratete in einem Kleid mit U-Boot-Ausschnitt und kurzen Ärmeln. Bei dem konservativen englischen Königshaus wäre das zu gewagt gewesen, jedoch zeigt sich Kate mit tranparenter Lage und ihrer betonten Brustpartie relativ freizügig.

Die Schleppe

Mit ihrer acht Meter langen, perlbestickten Schleppe hatte Diana 1981 alle Royalrekorde gebrochen. Sarah Ferguson zog mit einer Fünf-Meter-Bahn ebenfalls viel Stoff über den Gang der Westminster Abbey als sie fünf Jahre später Prinz Andrew heiratete.

Weil Kate Middleton einen Royal höheren Grades heiratete, vermuteten daher viele sie würde eine ebenso lange Schleppe wählen. Ihre Schleppe war jedoch nur rund 2,70 Meter lang.
Kommentar schreiben
Name
Überschrift
Ihr Kommentar