KillerQueen Launch Katy Perry wurde ausgebuht

von Amici Fashion-Weeker
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©Coty Beauty

Dabei begann doch alles so schön. Mehr als 1000 Berliner Fans waren trotz leichten Regens am vergangenen Mittwoch, dem 25. September 2013 zur Douglas - Filiale in der Tauentzienstrasse in Berlin gepilgert. Die Filiale zeigte sich von ihrer königlichen Seite: Der rote Teppich war ausgerollt. Models in barocken Gewändern wandelten umher. Im Inneren der Filiale standen zwei verschnörkelte, antike Sessel. Davor ein kleiner, zierlicher Tisch. Darauf zwei Flakons in Diamantoptik. "KillerQueen" stand darauf.  

In jener Douglasfiliale wurde zu 16 Uhr die US-amerikanische Sängerin Katy Perry erwartet - zum weltweiten Launch ihres neuen Duftes "KillerQueen". Einem süßen Gemisch aus Bergamotte, Pflaume und wilde Beeren. Mit leichter Verspätung erschien der 28jährige Star dann auch. Auf dem Rücksitz einer Harley Davidson knatterte Katy Perry zu den Klängen des Queensongs "KillerQueen" vor die Türen der Douglas-Filiale. Drei Stunden lang sollte sich dieser Song wiederholen, während die Sängerin mit Fans plauschte, Autogramme gab und sich auf Fotos ablichten ließ.

Im Innenbereich der Filiale hingegen, dort wo sich die internationale Presse drängte, konnte der Song bald auswendig mitgeträllert werden. Und: Die Journalisten wurden nach und nach ungeduldig. Kurz vor 19 Uhr wurde es dann ungemütlich. Die Journalisten waren verärgert. "Wann kommt Katy Perry," schallte es durch die Reihen. Es wurde gebuht, es wurde geschrien. Das Veranstalterteam tuschelte: "Das Ganze läuft außer Kontrolle". Dann nahm der erste Fotograf seine Kamera und rief:" Wollen wir gehen?" 

Doch dann stand sie plötzlich im Raum - Katy Perry. Begrüsst von einem Schwall lauter Buhrufe verschwand ihr Lächeln schnell. "Listen, I was only late because I was signing for my Fans (dtsch.: "Hört, ich bin nur zu spät, weil ich meinen Fans Autogramme gegeben habe")," erklärte sie und winkte selbstbewusst in die Kameras.

Die Presse blieb und lauschte leise den Worten des US-Stars: "Ich bin so glücklich in Berlin zu sein, denn es ist ein Mekka der Kultur." Deutschland sei so reich, so futuristisch und hätte ein derart großartiges wirtschaftliches System. Sie schaue sich die Modetrends hier an und bringt sie dann in die USA. Nur nebenbei erklärte Katy Perry, dass der Duft, den sie mitgebracht hatte, "KillerQueen" unter anderem deswegen hieße, weil er von dem gleichnamigen Queen - Song inspiriert sei. "Die Lyrics handeln von einer Frau, die stark und sexy ist," so die Sängerin.   

Danach gab Katy Perry noch rund 100 Fans Autogramme sowie gemeinsame Abschiedsfotos mit auf die Heimreise, bevor sie selbst wieder verschwand. Ihr Rock mit schottischem Print des Labels Alice und Olivia wedelte dabei im Takt ihrer Schritte. Nur eine leichte, süßliche Brise "KillerQueen" blieb in der Luft und ein säuerlicher Nachgeschmack bei der Presse.