Milla Jovovich im Campari Kalender 2012 „Früher war ich ein Partygirl“

15.11.2011

 

Sexy Nachfolgerin von Jessica Alba und Salma Hayek: Milla Jovovich ist das Aushängeschild des Campari Kalenders 2012. Beim Launch-Event in Mailand plauderte sie über ihre neue Rolle als Mutter.
Text: Michel Pernet
© Campari
Man spricht wieder über sie: Milla Jovovich, (einstiges) Topmodel und Hollywood-Schauspielerin („The Fifth Element“). Mal tauchen Paparazzi-Whirlpool-Bilder in knappem Höschen und Oben-Ohne auf, Stinkefinger in Richtung des Fotografen inklusive. Mal gibt es ein Busenblitzer vor der Weltpresse, neben Michail Gorbatschow. Dazu ein neuer Film, „Die Drei Musketiere“, mit Orlando Bloom und Oscar-Preisträger Christoph Waltz. Und neue Werbeverträge. Wie für Pirelli, an der Seite von Kate Moss. Und jetzt auch für Campari.

Sie ist das Aushängeschild der 13. Ausgabe des, auf 9999 Stück limitierten, Campari-Kalenders und somit Nachfolgerin von Schauspiel-Kolleginnen wie Salma Hayek, Eva Mendes oder Jessica Alba. Sie räkelten sich die Jahre zuvor leicht bekleidet durch die Monate.
12 Monate Milla Jovovich
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Jetzt also die Launch-Party in Milano, in der vom Stararchitekten Mario Botta gebauten „Galleria Campari“. Die Jovovich stöckelt gut gelaunt und mit gewohnt wippendem Gang über den roten Teppich. In zugeknöpfter Chiffon-Bluse von Prada, dazu knallrote Lippen und hochgesteckte Haare. Fast ein wenig zerzaust (sie hatte offensichtlich keine eigene Hair- und Make up-Artistin mit im Staff). Gleichwohl: Die gebürtige Ukrainerin wirkte fast schon brav. „Früher war ich ein Partygirl“, beichtete sie uns dann im persönlichen Gespräch, die wilden Neunziger im Kopf, als sie mit ihren Laufsteg-Freundinnen Linda Evangelista und Carmen Hawk die Nächte durchfeierte. Mit Hawk hatte sie später eine Modelinie gegründet, die sie dann aber wieder einstampfte („Ich bin Künstlerin und kann mit Versandkosten und Steuern nicht umgehen.“).

Und heute? „Heute gehe ich lieber an einem Samstag mit meiner Tochter um neun ins Bett.“ Time flies. Dann noch die obligate Diät-Frage (schön eingeführt mit einem freundlichen „You are looking great.“). Und – ganz der Profi – die klassische „Ich habe einen guten Stoffwechsel“-Antwort. Wir haben´s versucht. Fazit: Milla is back. Stilsicher und mit Charme. Die Bilder Campari-Kalender sind zwar italienisch kitschig, aber doch großartig. It`s NOT the end of the world, baby! Kalendertitel hin oder her.
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