Edel-Imperium LVMH Group
Luxus ohne Limit
Der Name des französischen Unternehmers Bernard Arnault dürfte hierzulande nur wenigen etwas sagen. Dabei handelt es sich bei Monsieur um den Chef eines Weltmarktführers. Die Firmen aus Arnaults Unternehmenskonglomerat sind deutlich populärer als er selbst. Fast jeder kennt das Modelabel Donna Karan, die Champagnermarken Veuve Cliquot und Moët Chandon oder den Cognac-Hersteller Hennessy. Hinter all diesen Marken steht die Luxuswaren-Holding LVMH, die zum Großteil Arnault gehört.
LVMH entstand 1987 aus dem Zusammenschluss der Champagner-Cognac-Dynastie Moët Hennessy mit Louis Vuitton, bekannt für gehobene Lederwaren wie Handtaschen und Koffer. Aktuell umfasst LVMH fünf Divisionen: Mode und Lederwaren, Wein und Alkoholika, Parfum und Kosmetika, Uhren und Schmuck sowie Einzelhandelsunternehmen.
Die Holding verkauft ihre Waren in 3040 Geschäften. Fast vier Fünftel ihrer rund 100 000 Mitarbeiter sind außerhalb Frankreichs beschäftigt. Die weit gehende Internationalisierung zeigt sich auch an der Umsatzverteilung: Asien liegt deutlich vor Europa und den USA. Gerade die Modesparte punktet in Asien: Louis Vitton & Co. erzielen auf dem Kontinent 46 Prozent ihrer Verkaufserlöse, vor Europa mit 28 und den USA mit 18 Prozent. Der Geschäftsbericht spricht selbstbewusst von „continued rapid growth in Asia“.
Mode füllt die Kassen
Der Gesamtkonzern LVMH wächst trotz Eurokrise stürmisch: 2011 stieg der Umsatz auf 23,66 Milliarden Euro, der Gewinn sprang um 22 Prozent auf 5,26 Milliarden.
Die Modesparte liest sich wie ein Who is Who der Branche: Neben den bereits erwähnten Fendi und Donna Karan gehören dazu Labels wie Kenzo, Givenchy, Marc Jacobs, Loewe, Céline und schließlich Louis Vuitton. Der frühere Kofferhersteller hat sich längst in ein Unternehmen gewandelt, das auch Kleidung, Schmuck und Uhren vertreibt. Fendi wiederum hat eine fast 90-jährige Geschichte, 2001 übernahm LVMH die Römer. Kontinuität wird bei ihnen groß geschrieben: Fendis künstlerischer Direktor ist bereits seit 1965 an Bord – der vermutlich unkündbare Karl Lagerfeld.
Die Modelabels sind mit Abstand der größte Umsatzbringer für LVMH. Im Jahr 2011 erreichten die Erlöse 8,71 Milliarden Euro und stehen damit für gut ein Viertel des Gesamtumsatzes. Der Gewinn lag bei gut drei Milliarden – 20 Prozent mehr als im Jahr davor. Die Gewinnanteil am Umsatz erreichte stolze 35 Prozent. Solche Margen liefert sonst nur die Softwareindustrie.
Lesen sie auf Seite zwei, wie LVMH-Chef Bernard Arnault einen Weltkonzern geschmiedet hat und mit dem steigenden Unternehmenswert zum Mulitmilliardär wurde.
Im Artikel blättern
Vielen Dank für den aufmerksamen Hinweis. Wir haben die Bildunterschrift nun korrigiert. Viele Grüße, die AMICA-Online-Redaktion
Es ist erstaunlich das ihnen ein solcher Fehler bei einem Bild (Aus der Louis-Vuitton-Kollektion) passiert. Man mus kein Experte sein um das Fendi Logo auf der Tasche zu erkennen!







Stilkritik Cannes 2013
Online-Kauf zur Feier-Saison
Die schönsten Accessoires im Hippie-Look












