Berlin Fashion Week Kleider und Leute

 

Vivienne Westwood setzt einen originellen Schlusspunkt bei der dritten Fashion Week. So – und gespickt mit großem Promi-Aufgebot – kommt Berlin seinem Ziel als internationale Modemetropole einen Schritt näher.
Text: Kerstin Kotlar
Die Anglomania-Kollektion der britischen Designerin zeigt Zweiteiler aus voluminösen Stoffen, schrilles Orange und Blau und ein graues Hemdkleid mit indischem Götterkopf. Die dritte Berliner Modewoche ist mit der phantasievollen Schau von Vivienne Westwood zu Ende gegangen.
Neben bunt gemusterter und flatternder Frühjahr- und Sommermode gab es an der Spree jede Menge Promis zu bewundern. Von Karl Lagerfeld, der den „ELLE Fashion Star“ bekam, über Sportler Boris Becker und Christoph Metzelder bis hin zu Sängerin Annie Lenox.

Außerdem gab sich Kim Cattrall die Ehre. Die Sex-and the-City-Schauspielerin verstand sich auf dem roten Teppich glänzend mit Eva Padberg, dem Gesicht der Modewoche.
Von Hippie bis Hardcore
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Nicht fehlen durfte natürlich auch Michael Michalsky. Schließlich ist der Designer einer der größten Verfechter von Berlins kreativem Potenzial. Michalsky präsentierte seine spektakuläre Schau in einer alten Industriehalle. Sie bot einen Kontrastpunkt zu seiner hippie-inspirierten Kollektion. Seine Frühjahr-Sommer-Kollektion 2009 setzt auf fließende Blumenstoffe und schrill gescheckte Beinkleider – auch bei den Herren.


Doch neben vielen etablierten Namen war auf den Laufstegen auch Platz für die Kollektionen von international unbekannteren Modeschöpfern. Das deutsche Label Scherer González von Paul Scherer und Constanze G. González zeigt farbenfrohe, fließende Kleider, die Serbin Slavna Martinovic Schnitte aus glänzenden schwarzen Stoffen mit tiefen Einblicken.
Bei so viel Variation kommen die Promis aus dem Gucken gar nicht mehr heraus. Eva Padberg freut sich über die Veränderung in der Hauptstadt. Das Model findet, dass Berlin anders sei und wahnsinnig viel passiere. So passt auch Vivienne Westwoods Schau perfekt zum kreativen Anspruch Berlins. Hier zeigten die Models nicht die gewohnt ersten Mienen, sondern schnitten vergnügte Fratzen in die Kamera.
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