FamilienclansImmer in den Schlagzeilen

Hubertus Prinz von Hohenlohe ist solche Schlagzeilen gewöhnt. Seine Familie setzt sich gleich aus zwei bekannten Dynastien zusammen – aus dem alten deutschen Adelsgeschlecht der Hohenlohes und den Agnellis, dem legendären italienischen Fiat-Clan. Als sein Bruder Christoph „Kiko“ Hohenlohe vor kurzem unter tragischen Umständen in einem thailändischen Gefängnis verstarb, drehte die Yellow Press durch und beschwor den Fluch der Hohenlohes. Wie schon zuvor, als ein Großcousin Hohenlohes, Fiat-Erbe Lapo Elkann, mit einem Transvestiten in einer rauschenden Nacht so viel Drogen konsumierte, dass er ins Koma fiel.

„Natürlich kommt man in solchen Momenten selbst ins Stocken und fragt sich: Kann das alles Zufall sein, oder liegt wirklich ein Fluch über einem?“, sagt Hohenlohe. „Aber am Ende sind es die gleichen Gedanken, die jeder normale Mensch auch hat, wenn sein Sohn Selbstmord verübt. Katastrophen passieren in vielen Familien, bei uns ist nur die Aufmerksamkeit viel größer.“

Gestorben wird immer. Das weiß auch Karl Habsburg, Nachfahre großer europäischer Herrscher wie der Kaiserinnen Maria Theresia und Sisi. Seine Familie hat über Jahrhunderte den Kontinent mitregiert, heute sind die Habsburgs nur noch in ihrer faszinierenden Geschichte vereint – und im Tod. Als Habsburg Anfang der Neunziger um die Hand der Baronin Francesca Thyssen-Bornemisza anhalten wollte, bat er sie in die Wiener Kaisergruft – dort soll er gesagt haben: „Liebling, willst du einmal hier begraben sein?“

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Immer in den Schlagzeilen