Haute Couture 2007/08Zurück in die Zukunft

Baptista
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Hobeika
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Die Pariser Schauen haben am Montag mit gewohnt glamourösen Auftritten und aufwendigen Kreationen begonnen. Vier Tage dauert die Inszenierung der „Hohen Schneiderkunst“, bei der etwa 25 ausgewählte Modehäuser ihre größtenteils in Handarbeit gefertigten Modelle für die Herbst-Winter-Saison 2007/2008 vorstellen.

Nicht alle dieser Modehäuser dürfen sich mit der Bezeichnung „Haute Couturier“ schmücken. Dies ist nur einigen wenigen vorbehalten, etwa Chanel, Lacroix oder Dior. Sie erfüllen die strengen Auflagen der zuständigen Kammer an die Kollektionen. Unter anderem müssen die „Haute Couturiers“ ihren Hauptsitz in Paris haben und eine Mindestanzahl an Modellen produzieren.

Doch jede Saison dürfen sich neben den echten Couture-Häusern auch Designer präsentieren, die der hohen Schneiderkunst sehr nahe kommen. Hierzu gehörten etwa Georges Hobeika und Felipe Oliveira Baptista. Während der Designer Hobeika feminine Eleganz über den Laufsteg schickte, erinnerte die farbenfrohe Kollektion des Portugiesen Baptista mit ihrem ausgefallenen Kopfschmuck an einen futuristischen Superheldinnen-Look.

Als Höhepunkte gelten diesmal die Präsentation von Dior mit großem Fest zum 60-jährigen Bestehen des Modehauses sowie die Schau von Christian Lacroix, der zum 20-jährigen Bestehen Jubiläum feiert.

Quelle: dpa
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