Prêt-à-porter Alles ist möglich
Die abschließende Botschaft der Prêt-à-porter-Schauen in Paris lautet: Alles geht im nächsten Modesommer – von den Zwanzigern bis zu den Achtzigern, von verspielt und romantisch bis bewusst trashig.
Modezar Karl Lagerfeld setzte bei seiner Linie Lagerfeld Gallery auf klare Schnitte und zarte Töne. Demgegenüber fiel die Kollektion für Chanel deutlich verspielter aus: Unter dem Motto „Coco trifft James Dean“ zeigte er klassische Tweed-Kostüme und Perlenketten. Dabei gab es neben dem typischen Schwarzweiß auch Pastellfarben zu sehen.Für das Luxus-Label Louis Vuitton griff Designer Marc Jacobs tief in die Trickkiste der 70er-Jahre – und zeigte Miniröcke, Lederfransen und XL-Oberteile in knalligen Farben.
Das Traditionshaus Hermès setzte derweil auf moderne Akzente: So wurden zum Beispiel die typischen Handtaschen im Grace-Kelly-Stil durch leuchtendes Orange aufgepeppt. Ansonsten dominierten Weiß, Tiefschwarz und Marineblau. Für seine eigene Kollektion setzt Jean-Paul Gaultier dagegen auf Ländliches. Die Kennzeichen: verzierte Rüschenblusen und Hosen, die bis über die Brust reichen.
John Galliano, Enfant terrible der Modeszene, inszenierte seine Präsentation mit viel Liebe zum Detail – und erweckte in den Zuschauern das Gefühl, in einer quirligen Zirkusvorführung zu sitzen.
Graffiti-Elemente zum Hosenanzug, Abendkleider ui Jimi-Hendrix-Musik: Die Präsentation der britischen Designerin Vivienne Westwood lebte von den Gegensätzen.




















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