Prêt-à-porterAlles ist möglich

Karl Lagerfeld
A model presents this creation for German designer Karl Lagerfeld during his Spring/Summer 2006 ready-to-wear fashion show for Lagerfeld Gallery fashion house in Paris
Louis Vuitton
Model presents creation by US designer Marc Jacobs in Paris
Hermès
A model presents a creation during Jean-Paul Gaultier's Spring/Summer 2006 collection for house Hermes in Paris

Modezar Karl Lagerfeld setzte bei seiner Linie Lagerfeld Gallery auf klare Schnitte und zarte Töne. Demgegenüber fiel die Kollektion für Chanel deutlich verspielter aus: Unter dem Motto „Coco trifft James Dean“ zeigte er klassische Tweed-Kostüme und Perlenketten. Dabei gab es neben dem typischen Schwarzweiß auch Pastellfarben zu sehen.

Für das Luxus-Label Louis Vuitton griff Designer Marc Jacobs tief in die Trickkiste der 70er-Jahre – und zeigte Miniröcke, Lederfransen und XL-Oberteile in knalligen Farben.

Das Traditionshaus Hermès setzte derweil auf moderne Akzente: So wurden zum Beispiel die typischen Handtaschen im Grace-Kelly-Stil durch leuchtendes Orange aufgepeppt. Ansonsten dominierten Weiß, Tiefschwarz und Marineblau.

Gaultier
Model presents creation from Jean-Paul Gaultier in Paris
John Galliano
A puppet British of designer John Galliano is seen during his Spring/Summer 2006 ready-to-wear fashion collection in Paris
V. Westwood
Model presents creation from Vivienne Westwood in Paris

Für seine eigene Kollektion setzt Jean-Paul Gaultier dagegen auf Ländliches. Die Kennzeichen: verzierte Rüschenblusen und Hosen, die bis über die Brust reichen.

John Galliano, Enfant terrible der Modeszene, inszenierte seine Präsentation mit viel Liebe zum Detail – und erweckte in den Zuschauern das Gefühl, in einer quirligen Zirkusvorführung zu sitzen.

Graffiti-Elemente zum Hosenanzug, Abendkleider ui Jimi-Hendrix-Musik: Die Präsentation der britischen Designerin Vivienne Westwood lebte von den Gegensätzen.