Kaufen vom CatwalkHeute bestellen, was morgen „in“ ist

von Amici Fashion-Weeker
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Der Sommer muss bunt sein? Nicht für Michael Michalsky. Der Designer beweist, dass sommerliche Frische auch mit Mode in Schwarz-Weiß-Akzenten funktioniert - nur durchbrochen mit schillernden Metallic-Tönen.Bald ist es wieder so weit. Der September ist da und mit ihm eine Reihe internationaler Fashion Weeks. Den Anfang macht dabei New York am 4. September, vier Tage später beginnt der Modezirkus in Wien, dann zieht am 12. September London nach, kurz darauf Mailand und zum Schluss kommt Paris am 25. September ins Spiel. Wie immer werden die Großen der Designerwelt die Trends des kommenden Frühjahrs und Sommers auf den Catwalks vorgeben. Manche Modewochen feiern sogar Premieren. So wird das Berliner Label Michalsky dieses Jahr zum ersten Mal in Wien die neuesten Looks zeigen und dabei die Mq Vienna Fashion Week eröffnen.

Doch so schön die vielen neuen Outfits auf den Catwalks auch aussehen. Für den potentiellen Käufer bleiben sie erst einmal unerreichbar. Dabei hat man sich doch gerade in die tolle Seidenbluse von Schumacher verliebt oder das feminine Kleid von Lena Hoschek. Am liebsten würde man es gleich einmal anfassen, hineinschlüpfen, ja sogar kaufen.

Dies ist aber auf den meisten Fashion Weeks nicht möglich, da sich fast alle an ein Fachpublikum aus der Branche oder Presse wenden. Allein in Wien können Endverbraucher die Shows besuchen und im Anschluss mit den Designern auf die neue Kollektion anstoßen, die Catwalk-Looks begutachten, anprobieren und sogar kaufen.

So als ob: Bondage-Elemente sind bei Dorothee Schumacher nur auf den ersten Blick verrucht. Auf den zweiten geometrischer Coolness-Faktor. Applikationen, drapierte Träger und Cut-outs kontrastieren soft fließende Schnitte. Für alle anderen gibt es das Onlineportal Moda Operandi. Das New Yorker Unternehmen bietet Fashionistas weltweit die Möglichkeit, die Outfits, die gerade noch über die internationalen Catwalks huschten, vorzubestellen. Und dies nicht erst seit gestern. 2010 wurde das Unternehmen gegründet. 2011 wagte sich der US-amerikanische Modedesigner Alexander Wang an das neue Verkaufsmodell.

Mittlerweile sind auch europäische Labels auf den Erfolgszug von Moda Operandi aufgesprungen. So sind dort derzeit die Kollektionen von Lala Berlin, Dorothee Schumacher oder Lena Hoschek zu shoppen, die vor gut zwei Monaten noch auf der Berliner Fashion Week zu sehen waren. Einziger Haken: Man kann die Looks zwar heute schon kaufen, geliefert werden sie aber erst vier bis sechs Monate später. Dann aber hängen die Teile meist auch schon in den entsprechenden Shops vor Ort.