Anti-AgingLifestyle-Medizin

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Dass Schönheit von innen kommt ist mittlerweile nichts Neues mehr. So funktioniert auch Anti-Aging-Medizin: als Präventivmedizin nach modernen Erkenntnissen der Biochemie, Genetik und Medizin. Sie ist kein Trend der Schönheitsindustrie, sondern präventive Ganzheitsmedizin – von den Organen bis zur Zelle. Ziel ist die Beeinflussung von Alterungsprozessen auf molekulargenetischer und biochemischer Ebene – wobei es mehr um die Vermeidung altersbedingter Erkrankungen und den Erhalt von Leistungsfähigkeit geht: Faltenfreiheit und Jugendlichkeit sind eigentlich nur der Bonus.

„Anti-Aging gehört zu den wichtigsten Gesundheitstrends des 21. Jahrhunderts“, so Dr. Michael Klentze, Facharzt für Anti-Aging-Medizin, Gynäkologie und Psychotherapie in München und Pionier der Anti-Aging-Medizin in Europa. Alterungsprozesse sind heutzutage mess- und veränderbar. Auf einen Mangel oder ein Überangebot eines bestimten Hormons reagiert der Organismus sofort – wir fühlen uns entweder phänomenal oder schlafen schon im Stehen ein. Hormone regulieren unseren Stoffwechsel, sorgen für stabile Knochen, unverkalkte Arterien und psychische Ausgeglichenheit.

Die Anti-Aging-Medizin bietet zwar keine Wundermittel gegen das Altern, mit ihrer Hilfe kann man den Abbauerscheinungen aber wirksamer begegnen. „Mithilfe gezielter Messungen des Hormonspiegels und Bestimmung zellulärer Altersvorgänge entwickeln wir für jeden Patienten ein individuelles Konzept“, erklärt Dr. Klentze. „Dabei geht es nicht so sehr um Hormone, als um Ernährung, Bewegung und gezielte Gabe von Antioxidantien.“ Tatsächlich lassen sich hormonelle Defizite oft schon erstaunlich simpel durch gezielte Ernährungsumstellung ausgleichen. „Mit einem Ernährungskonzept kann man tatsächlich die nachlassende Hormonproduktion ankurbeln“, so Klentze, „heutzutage ist Altern ein beeinflussbarer Prozess.“