Birgit Schrowange über die Wiesn„Angela Merkels Dekolleté im Dirndl wäre toll“

von AMICA Online Redakteurin J'adore les Parisiennes!
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Sie ist das Gesicht von „Extra“. Birgit Schrowange präsentiert das Magazin auf RTL bereits seit 1994. Gerade eben hat sie damit auch drei Singlefrauen zum Flirttest auf die 178. Wiesn geschickt. Das sei dort nämlich unbedingt erlaubt, findet die Moderatorin.

Doch die 53-Jährige ist nicht nur prominentes Fernsehgesicht, sondern auch langjährige Botschafterin der Modemarke Adler. Diese entwirft, wie inzwischen viele Designerlabels, seit 1979 unter anderem Dirndl. Obwohl Schrowange das Oktoberfest dieses Jahr vermutlich schwänzen wird, genießt sie es das traditionelle Kleid zu vielen Anlässen wie Geburtstagsfeiern zu tragen und sprach mit uns über Flirt-Etikette und sexy Dirndl.

AMICA Online: Dieses Jahr gibt es auf der Wiesn zum ersten Mal Rafting. Wäre das was für Sie?
Birgit Schrowange:
Nein, Rafting nicht mehr. Denn das habe ich mal für eine Sendung ausprobiert und wäre beinahe untergegangen. Aber ich liebe es mit meinem Sohn Achterbahn zu fahren. Gerne auch acht Mal hintereinander. Da wird mir nicht schlecht.

Dresscode ist ja Tracht. Was ist Ihnen besonders wichtig für das Dirndl-Styling?
Ich mag gerne kürzere Dirndl. Eine besondere Rolle spielen bei mir die Farben. Zum Beispiel hatte ich beim Shooting für Adler ein Rotes an mit grüner Schürze, das hat mir sehr gefallen. Ich finde es wichtig, dass es ein bisschen peppig ist. Dazu kombiniere ich am liebsten derbe Stiefel, aber auch traditionelle Haferlschuhe finde ich schön. Was mir gar nicht gefällt, sind ganz normale Pumps, das ist mir zu langweilig.

Apropos peppig – diejenigen, die es gerne traditionell mögen, halten ja wenig von Carmenblusen …
Verstehe ich gar nicht. Carmenblusen sind total süß und sexy. Ich mag es, wenn man ein bisschen Schulter zeigen kann.

© PR
Frauen in Lederhosen? Gefallen Birgit Schrowange sehr gut.

Wohin gehen Sie damit auf der Wiesn dann am liebsten feiern?
Meine Lieblingszelte sind das Käfer und das Hippodrom. Dort habe ich vor ein paar Jahren mal als Kellnerin gearbeitet und wir haben mit versteckter Kamera gedreht. Manchmal haben mich die Leute erkannt, aber ich habe ihnen immer erzählt, sie verwechseln mich …

Witzig. Und wie viel Trinkgeld haben Sie bekommen?
Da hat man schon gemerkt, dass die Deutschen oft recht geizig waren. Und das war noch vor der Wirtschaftskrise. Je später es wurde und umso betrunkener die Gäste waren, umso spendabler wurden sie auch.

Und was mögen Sie am Käfer?
Das Käfer ist einfach legendär, es ist eines der kleineren Zelte und man trifft natürlich jede Menge Promis hier.

© Reuters

Welchen Promi würden Sie hier gerne mal in Tracht sehen?
Angela Merkel - Ein Vollweib! würde ich gerne in ein Dirndl stecken. Sie hat ja ordentlich Holz vor der Hüttn, wie sie vor einiger Zeit bewiesen hat. Das sähe sicher gut aus. Im Dirndl ist es ja gut, wenn an einer Frau etwas mehr dran ist, so wie bei mir auch.

Aber Sie sind doch schlank …
Ja schon, aber das Dirndl betont meine Figur schön. Ich bekomme immer viele Komplimente wie „Wow, das steht dir so gut.“ oder „Die Farben sehen ja toll aus.“

Da flirten sicher viele Männer mit Ihnen. Was ist dabei ein No-go?
Was als Flirtspruch gar nicht geht, sind so platte Sätze wie „Ich glaube wir kennen uns irgendwoher“. Das finde ich sehr einfallslos.

Aber grundsätzlich darf auf der Wiesn schon geflirtet werden?
Selbstverständlich! Warum auch nicht?

Also gäbe es auch kein Flirtverbot für Ihren Partner?
Nein, überhaupt nicht. Das Flirten gehört auf der Wiesn genauso dazu wie das Tanzen auf den Tischen.

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