Online-ShoppingDie Bestellung

© Monika Bender

Über 2,5 Millionen Yoox-User können nicht irren – wer die nüchterne Aufmachung ignoriert, ist begeistert vom gigantischen Angebot: rund 470 000 Artikel und 300 Labels. Toll sind die verschiedenen Ansichten, man kann jedes Teil frontal oder seitlich begutachten. Schnell haben wir sexy Pumps von John Galliano entdeckt (218 Euro). Die Bestellung ist einfach, keine Anmeldung erforderlich, Kreditkartennummer reicht. Großer Pluspunkt: Yoox überzeugt nicht nur als Vintage-Paradies und mit aktuellen Designer-Kollektionen, sondern wirbt als Outletstore auch mit Preisnachlässen bis zu 75 Prozent. Nachteil: Es ist nicht ersichtlich, aus welcher Saison die bestellte Ware stammt.

Net-a-porter wurde 2004 beim British Fashion Award zum „Shop of the Year“ gekürt. Das Angebot aus 120 Top-Labels wird wöchentlich aktualisiert. Ein echtes Highlight: Hier sind auch Designer wie Phillip Lim oder Vera Wang vertreten, deren Kreationen in Deutschland meist nicht erhältlich sind. Die Site ist englischsprachig, aber durch einen einfachen Klick werden Preise und Größen länderspezifisch angeglichen. Dazu gibts jede Menge Infos und Stylingtipps, garantiert frisch vom Catwalk. Nachteil: Die Top-Modelle sind schnell vergriffen. Wir entscheiden uns für die Wollröhre von Chloé (470 Euro), eine schnelle Anmeldung, ein paar Angaben, und sie wandert in den Warenkorb.

Stylebop schließlich ist der Favorit, wenn es um Top-Fashion, neue Labels und den Hollywood-Look geht. Einfacher kommt man nicht an Boots von Kors oder Schmuck des brasilianischen In-Labels Daslu. Über 110 Marken finden sich auf der Homepage, die wie ein Celebrity-Magazin wirkt: ein cooler Mix aus luxuriös, klassisch und supertrendy. Smart: der „Jeans Doktor“, ein Online-Test, der zur idealen Denimhose führt.

Stylebop ist mit Sicherheit die beste Adresse für Geheimtipps der kommenden Saison, wir melden uns schnell an und ordern den Totenkopfschal des angesagten US-Labels Thomas Wylde (198 Euro), und dazu gleich noch einen Burberry-Dufflecoat (598 Euro). Ein echter Nachteil: Viele Wunschmodelle gibt es nicht mehr.