Schmuckpartys von Stella&Dot„Katy Perry und Jennifer Aniston lieben unseren Schmuck“

von Amici Fashion-Weeker
Alle Infos zu Nastasia: oder folge mir auf
© Stella&Dot
Schmuck von Stella&Dot.

Verkaufspartys sind offenbar wieder in. Nachdem das Unternehmen Tupperware Ende des letzten Jahrtausends einen weltweiten Boom mit dem Verkauf von Küchen- und Hausartikeln erfahren hatte, sollen der „Tupper-Abend“ nun ein Revival erleben. Nur dieses Mal werden bei den Verkaufs-Partys nicht Haushaltswaren, sondern Modeschmuck vertrieben. Stella&Dot heißt das Unternehmen, das die Hauspartys im Tupperware-Stil wieder aufwärmen möchte. „In Amerika sind wir schon weit verbreitet und verfügen über eine gigantische Community“, erklärt Pressesprecherin Julia. „Ob Katy Perry oder Jennifer Aniston – auch die Stars lieben unseren Schmuck.“

© WireImage/ Stella&Dot
Katy Perry trägt Schmuck von Stella&Dot.
Das Konzept dahinter ist schnell verstanden und allen Anhängerinnen von Tupperware-Partys wohl bestens bekannt. Es gibt eine Gastgeberin, die ihre Freundinnen zur Schmuckparty nach Hause, nach dem gemeinsamen Zumba-Kurs ins Fitnessstudio oder zu einem Gläschen Prosecco in die trendige Bar nebenan einlädt. Eine Stella&Dot-Verkäuferin, die sogenannte Stylistin, kommt für zwei Stunden mit Paletten voller Modeschmuck hinzu, erklärt die Trends, Kombinationen und verkauft. Bis zu 800 Euro Umsatz kann eine Stylistin so pro Trunk-Show - so heißen die Verkaufspartys von Stella&Dot - machen. 25 bis 30 Prozent davon gehen an die Stylistin. Die Gastgeberin kann sich kostenlos Schmuck bei Stella&Dot aussuchen.

„In Amerika sind bereits 30.000 Stylistinnen für Stella&Dot tätig“, erklärt Julia, die ebenfalls Stylistin ist. Hier in Deutschland seien es bereits 500. Die meisten davon leben in München und Frankfurt am Main und gingen hauptberuflich einem anderen Job nach. „Aber wenn sich Stylistinnen einen Wunsch erfüllen wollen, die Kosten für die Privatschule des Kindes oder den nächsten Luxusurlaub bezahlen müssen, dann können sie sich mit dem Job bei Stella&Dot. Jede Stylistin wird regelmäßig geschult. Es wird ihr nahegelegt, vier Trunk-Shows im Monat zu halten.

© Stella&Dot
Schmuck-Party von Stella&Dot.
Sie selbst muss dafür in Vorlage gehen, Gastgeberinnen anwerben und Schmuck für mindestens 199 Euro einkaufen. Darüber hinaus soll sie sich eine passende Werbestrategie überlegen, um neue Kundinnen anzulocken. Julia rät den Stylistinnen dazu, den Stella&Dot-Schmuck als Aushängeschild zu tragen und sich einen Werbeslogan zu überlegen - für den Fall, dass sie auf den Schmuck angesprochen werden. „Trägt die Stylistin den Schmuck und wird sie darauf angesprochen, hat sie 60 Sekunden Zeit ihre Werbung für den Schmuck zu platzieren“, erklärt Julia. Danach sollte eine Stella&Dot – Broschüre überreicht und natürlich gleich zur nächsten Party eingeladen werden. Schließlich kämen von rund 50 eingeladenen Gästen ohnehin nur die Hälfte und wiederum nur ein Viertel kauft.

Und darum geht es schließlich: verkaufen, verkaufen, verkaufen.