Am Strand mit Gisele Der Umwelt zuliebe

02.05.2008

 

Sie ist Topverdienerin und nun auch Schuhdesignerin mit Weltretter-Ambitionen: Gisèle Bündchen hat ihre Sandalen-Kollektion in Berlin präsentiert.
Text: Melanie Gutbier

Nah am Wasser gebaut

Wenn Topmodels auf die andere Seite, sprich ins Designerlager wechseln, wird es meistens spannend. Womit lässt sich am besten beweisen, dass man mehr ist als ein schöner Kleiderständer? Mit Schuhen hat man den weiblichen Teil der Weltbevölkerung so gut wie auf seiner Seite.
© Ipanema G2B
Die Modebranche weiß es, das Publikum mittlerweile auch und Forbes hat es gerade erst wieder bestätigt: In ihrem Hauptjob, also dem Gut-Aussehen und -Dastehen, zählt Gisèle Bündchen zu den Besten und Bestverdienenden. Da war es höchste Zeit für eine neue Herausforderung. Weil die schöne Brasilianerin ihr Schauspieldebüt bereits hinter sich gebracht hatte („Der Teufel trägt Prada“), Modekompetenz eh vorhanden ist und Heimatverbundenheit natürlich auch, hat sie nun eine eigene Sandalenkollektion mit entworfen.

Gut, die Sparte Gesundheitsschuhe war ja auch bereits von einer deutschen Kollegin belegt und wenn man schon aus dem Land mit den berühmtesten Stränden der „neuen Welt“ stammt, bot sich das Thema Strandschuhe irgendwie an.

Da Gisèle das Geld bekanntlich nur bedingt nötig hat, das Image als Designtalent und Weltverbesserin aber schon, hat sie sich der Umwelt zuliebe mit den Sandalenexperten Ipanema aus der Heimat verbündet und das Ergebnis des Charity-Projekts diese Woche in Berlin vorgestellt. Der Verkauf ihrer G2B-Kollektion soll nämlich einem Wasserschutzprojekt in Brasilien zugute kommen. Und dieses Engagement spiegeln die 35 Modelle auch mit Wellendesign und Kristallsteinchen als abstrakte Wassertropfen wider.
© Ipanema G2B
Natürlich sind die Sandalen nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch durchdacht, also super bequem mit Fußbett ausgestattet. Schließlich hat Gisèle vollstes Verständnis für geplagte Füße und setzte sich deswegen für flaches Schuhwerk ein. Nach der Sommersaison lässt sich das dann selbstverständlich auch zu 100 Prozent recyceln. Wer von der Natur so begünstigt wurde, möchte ihr eben auch etwas zurückgeben.
Glandine  |  30.08.2008, 21:50
Das Fähnchen im Wind
Vorher noch schön Pelze präsentiert und jetzt Weltverbesserin spielen.... passt ja mal gar nicht zusammen!
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