So unterscheiden Sie originale Designer-Taschen von FakesDie beliebtesten Taschen im Check

Louis Vuitton (Speedy) – das beliebteste Modell

1. Material: Material ist Canvas (entweder kariert oder Logo-Druck) und nicht Leder.

2. Art der Verarbeitung: Sie sollten auf den Rapport achten. Das heißt: Das Muster des Hauses Louis Vuitton ist diagonal auf die Speedy aufgedruckt. Wenn Sie dieser Linie folgen, geht sie genau so auf der anderen Seite weiter. Wenn das nicht hundertprozentig der Fall ist, können Sie die Designer-Tasche direkt aussortieren.

3. Innentasche: Die Griffe und die Innentasche sind immer aus Leder. In der Innentasche findet sich auch der Herstellercode, in dem Fall ein Datum, der sich auf Jahr und Kalenderwoche der Produktion bezieht.

 

Prada

1. Logo: Bei Prada wird das Logo nicht ins Material eingeprägt, sondern aus hochwertigem Metall nietenartig angebracht.

2. Innenfutter: Prada-Taschen haben immer ein mit Logo bedrucktes Innenfutter.

3. Echtheitszertifikat: Bei Designer-Taschen aus dem Hause Prada finden Sie immer eine Authentizitätskarte in der Innentasche.

 

Chanel (Flap Bag)

1. Nähte: Bei Chanel gibt es keine Sicherheitscodes, das heißt die Verarbeitung ist das ausschlaggebende Kriterium bei Chanel: Sind die Nähte gerade?

2. Verschluss: Der Verschluss der Flap Bag darf nicht ruckeln oder wackeln, sondern ist beim Original sehr fest verarbeitet.

3. Gliederkette: In der Gliederkette befindet sich ein Lederband, welches sich mit der Zeit zwar abnutzt. Aber das dauert sehr lange. Das heißt, wenn die Designer-Tasche nicht viel getragen wurde, aber hier starke Abnutzungserscheinungen hat, handelt es sich um einen Fake.

 

Hermès (Birkin Bag und Kelly Bag)

1. Schlüssel: Beide Taschen werden mit einem Schloss- und Schlüsselset geliefert. Sowohl das Schloss als auch die Schlüssel sind mit Hermès und dem gleichen Nummerncode graviert.  Alle Designer-Taschen aus dem französischen Modehaus haben vorne am Verschluss einen Stempel: Hermès Paris Made in France – dieser sollte sehr akkurat und fein sein, ohne Unregelmäßigkeiten oder Ähnlichem.

2. Identifikationssystem: Hermès verfügt über eine eindeutiges Buchstaben-Nummer-Identifikationssystem, das jede Tasche mit ihrem Herstellungsjahr gekennzeichnet. Es begann 1971 mit einem A im Kreis und ging 1997 dann mit einem A im Viereck weiter.  Eine Tasche aus dem Jahr 2013 ist somit mit einem Q in einem Quadrat geprägt.

Beide Modelle haben kein Metallschild innen und keine Authenticity Cards, wie es oft bei anderen Labels der Fall ist. Dies sind in jedem Fall Hinweise für Fakes. Während die Birkin Bag zwei Griffe besitzt, hat die Kelly Bag nur einen Griff.

3. Preis: Generell gilt, dass es keine gut erhaltene Birkin Bag unter 4000 Euro gibt. Die Kelly Bags bewegen sich preislich etwas darunter. Die meisten gebrauchten Designklassiker sind allerdings teurer, da die Modelle sehr begehrt sind und neue mehrere Monate Wartezeit erfordern.

 

Worauf sollte ich beim Online-Shoppen achten?

Wichtig ist es, die Artikelbeschreibung genau durchzulesen. Bei seriösen Anbietern steht dort, dass die Seriennummer vorhanden ist, die Nummer selbst oder andere Authentizitätsmerkmale. Fehlen diese Informationen, sollten Sie den Verkäufer kontaktieren und nachfragen, ob er entsprechende Nachweise liefern kann. Wenn er darauf nicht reagiert, können Sie sich sicher sein, dass es sich um Fakes handelt.

Wenn Sie die Designer-Tasche dann vor sich liegen haben und sich immer noch unsicher sind, gehen Sie einfach zum Hersteller selbst. In den großen Städten gibt es in der Regel Shops von Louis Vuitton, Prada und Co., in denen die Verkäuferinnen auch sehr hilfsbereit sind.

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