Beach-Etikette 2006Capri

© Jens Mauritz und Andreas Achmann
Was anziehen?

Agnelli-Eleganz in Pucci oder Gucci darf es schon sein, aber bitte in Maßen, am besten also ein einzelnes Stück. Ansonsten sind die Capri-Farben gesetzt: Blau, Schwarz und Weiß.

Gut zu wissen: Die Italienerin scheut auch bei unebenen Bodenverhältnissen nicht vor High Heels zurück. Wer es bequemer mag, greift zu glitzernden Sandali capresi. Statt aufwändiger und durchsichtiger Stoffe bevorzugen Capri-Kenner schlichte, aber kühle Baumwolle. Ein Luxus, den man sich dann doch leistet: üppiger Goldschmuck. Mit schlichter Garderobe kombiniert und Selbstverständlichkeit getragen wirkt er nicht protzig. So soll es auch sein. Man hat viel Geld auf Capri, aber niemand spricht darüber.

Wann an welchen Strand?
Vormittags besucht man den Lido del Faro, hier trifft sich der junge Jetset. Nach der Siesta macht man sich auf den etwas längeren Weg zu einem der romantischen Felsenbäder, die schon Rainer Maria Rilke in ihren Bann zogen. Jeder, unabhängig von der Herkunft, liegt hier am Boden, auf weißen Matratzen.

Wie die Zeit vertreiben?
Auf der Piazza morgens mit Espresso, abends mit einem kühlen Drink in die italienische Leichtigkeit, die viel gepriesene Sprezzatura, eintauchen. Inspirierend: ein Besuch der Villa San Micheie. Dort kauft man Souvenirs und Axel Munthes Werk „Das Buch von San Michele“. Glamour-Location: Terrasse und Pool des Hotels „Quisisana“.

Das Beste:
Wer es schafft, einen guten Draht zu unserem Lieblings-Bootsmann Theodore aufzubauen, kann etwas ganz Besonderes erleben. Er schippert zur nicht weit gelegenen und traumhaft schönen Amalfiküste, so lange, bis Augen und Seele satt sind von glitzernden Farben, pittoresken Örtchen und dem Blau des Wassers, das es nur hier gibt.