Comeback eines TraditionslabelsLogo? Logo! MCM-Bags sind wieder hip

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Schauspielerin Selena Gomez mit MCM-Tasche

Wenn es um bayerische Exportschlager geht, denken die meisten Menschen sofort an Lederhosen, Brezen und Bier. Aber auch die Luxustaschen von MCM zählen dazu. Denn das Label aus der Landeshauptstadt ist wieder hip!

Seit der Gründung im Jahr 1976 schrieb die Marke eine Geschichte mit extremen Hochs und genauso extremen Tiefs. In den 80ern stand MCM für „Michael Cromer München“ und war das angesagteste Logo, das auf Taschen gedruckt wurde. Stars wie Michael Douglas, Lady Di oder Romy Schneider gehörten zu den Fans der klassischen Taschenmodelle.

Wer hoch oben steht, kann jedoch auch tief fallen. Im Jahr 1995 folgte der Absturz. Wegen Steuerhinterziehung musste Geschäftsführer Michael Cromer seinen Posten räumen.

Erst zehn Jahre später folgte das Comeback. Die koreanische Investorin und Multimillionärin Sung Joo Kim investierte in die Marke und taufte MCM in „Modern Creation München“ um. Eine stolze Summe von 40 Millionen Dollar steckte sie laut „Wall Street Journal“ bisher in das Label. Mit Erfolg! Neben seinem Geschäft in München hat MCM inzwischen Flagship-Stores in den Metropolen Athen, New York, Peking Shanghai, Hong Kong, Seoul und Berlin.

Die Taschen mit dem plakativen Logo-Print werden nicht nur von deutschen Promis wie Ex-„Germanys next Topmodel“-Kandidatin Marie Nasemann oder Noah Beckers Freundin Rafaela (bei der Fashion Week Berlin) getragen. Auch US-Schauspielerinnen wie „GossipGirl“ Blake Lively oder Justin Bieber-Freundin Selena Gomez, lieben den modernisierten Retro-Charme der Marke.

Die neue Herbst-Winter-Kollektion 2011
Michalsky sorgt für modernen Touch

Dass seit 2005 ein jugendlicherer Wind weht, ohne den Wert der Klassiker aus den Augen zu verlieren, ist auch Michael Michalsky zuzuschreiben. Als Chefdesigner hält der Potsdamer an dem typischen MCM-Schriftlogo genau so fest, wie an den eingravierten Ziffern, die jede Tasche zu einem Unikat machen. Er traute sich jedoch an ausgefallenere Taschenformen, Farben und Materialien heran.

In der neuen Kollektion gibt es trendige Shopper aus Fell, elegante, schwarze Clutches mit goldenen Kettenriemen und Bowlingbags zu bewundern. Und es geht noch ausgefallener.

Neonfarbene Spezialeditionen gab es unlängst auf zahlreichen Street-Style-Fotos von der Fashion Week in London zu bestaunen! Sie wurden stolz von modemutigen Trendsetterinnen spazieren geführt.

Wermutstropfen: Die Bags sind keine Schnäppchen. Wer also nicht das nötige Kleingeld von rund 400 Euro aufwärts in ein neues Modell investieren kann, der sollte sich in Vintage-Läden oder auf Flohmärkten nach Originalen aus den 80er-Jahren umsehen. Es lohnt sich!

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