Die besten Events 2008Februar

Premium Messe
1. – 3. Februar
Alles andere als Müsli-Chic! Zum 10. Jubiläum der Fashion-Messe heißt der Schwerpunkt „Green Living“.
www.premiumexhibitions.com


Fashion Week New York
1.  – 8. Februar
Der Bryant Park verwandelt sich zweimal im Jahr von der grünen Midtown-Oase zur Spielwiese der Moderedakteure. Donna Karan, Michael Kors & Co. zeigen in Fashion-Tents, worum sich Park-Avenue-Prinzessinnen Monate später bei Barneys reißen. Sie sind keine Moderedakteurin? Wenn Sie trotzdem mitfeiern wollen: in der „Rose Bar“ und auf dem Rooftop des „Gramercy Park Hotels“ (www.gramercyparkhotel.com). Dresscode: extrem cool à la Leigh Lezark. Wer dort die richtigen Leute kennenlernt, hat Chancen, ins „Beatrice Inn“ (285 W, 12th St.) zu kommen – der Club wird von Chloë Sevignys Bruder Paul geführt und ist Wohnzimmer der Avantgarde. Style: individuell, rockig, teuer. Alexander Wang und Marc Jacobs sind die Favorites.


Spendengala von Gucci und Madonna, New York
6. Februar
Wenn Madonna ruft, kommen sie alle: Adrien Brody, Salma Hayek, Demi Moore und Gwyneth Paltrow treten als Gastredner auf. Denn anlässlich der Eröffnung des neuen Gucci-Stores auf der 5th Avenue steigt eine Spendengala. Gesammelt wird für UNICEF und Raising Malawi – aus dem afrikanischen Land stammt Madonnas Adoptivsohn David. Helfen lohnt sich! Die Chancen, bei dieser Gala dabei zu sein, sind – zugegeben– zwar minimal, aber vorhanden: Gucci lädt besonders engagierte Wohltäter ein.


Copenhagen Fashion Week
6. – 10. Februar
Die Dänen, das ist bekannt, sind ein glückliches Volk. Sie sind entspannt und gelten als Italiener Skandinaviens. Das macht sich auch bei der Modewoche bemerkbar. In viele Shows kommt man, auch ohne Journalist oder Einkäufer zu sein. Danach trifft man sich in der „Bar Rouge“ in der Krystalgade 22 oder dem „Café Victor“ in der Ny Østergade 8 (Reservierung: 00 45-33/13 36 13). Geschlafen wird im Hotel „D’Angleterre“ (www.dangleterre.com) – gerühmt für seine Wellnessabteilung. Was gar nicht geht: Angeber, schlechte Laune und Unfreundlichkeit.


Chinesisches Neujahr, Shanghai
7. Februar
Größer, lauter, greller … Was im Alltag gilt, explodiert zum Neujahrsfest. Stundenlang steigen Feuerwerke, es glitzert, funkelt, dröhnt – und ist einzigartig schön. Die Chinesen sind der Zeit voraus, sie feiern am 7.2. das Jahr 4645, das Jahr der Ratte. Oder Sie fliegen am 10.2. nach London und feiern dort mit 500 000 Menschen durch China Town.
www.chinatownchinese.co.uk


Berlinale, Berlin
7. – 17. Februar
Hollywood findet Berlin cool. Ob Brad Pitt und Angelina Jolie, Matt Damon oder Natalie Portman. Stars lassen sich gern beim Filmfest am Potsdamer Platz sehen. Was sie noch reizt: in Bars und Restaurants abhängen – und trotzdem in Ruhe gelassen zu werden. Die Film-Mafiosi Damon und Robert De Niro lieben das „Bocca di Bacco“ (Friedrichstr. 167/168, Reservierung: 0 30/20 67 28 28), dann geht’s in die „Bar Tausend“ am Schiffbauerdamm, wo Frauen Ladys und Männer Gentlemen sind. Kinotickets: www.berlinale.de


Musée des Arts Décoratifs, Paris
8. Februar
Das schönste Designmuseum der Welt (jedenfalls in den Augen von Frauen, die sich für Porzellan oder kunstvolle Dekorationen begeistern) eröffnet einen Trakt, in dem es nur um Schmuck geht. Den Anfang macht eine Ausstellung über Dieter Roth. www.lesartsdecoratifs.fr


Grammy Awards, Los Angeles
10. Februar
Einer der Events des Planeten. Denn von allen Berühmtheiten sind Musiker eben doch die, die am meisten Rock ’n’ Roll in sich haben. Die Verleihung der Preise ist das Eine. Und es ist natürlich großartig, im Staples Center dabei zu sein. Aber der Platz, an dem man wirklich sein möchte, ist a) backstage und b) auf den Afterpartys. Tipp: das „Roosevelt“-Hotel (www.hollywoodroosevelt.com). So feiern Sie mit: Gehen Sie in den Tagen vor dem Award ins „Urth Caffé“ (8565 Melrose Ave.) und trinken Sie Ihren Skim Latte mit Größen aus dem Showbiz – die haben garantiert noch eine Extrakarte für die Poolparty im „Roosevelt“.


Echo-Verleihung, Berlin
15. Februar
Die deutsche Musikelite trifft sich und feiert die am meisten verkauften CDs


Fashion Week Mailand
16. – 23. Februar
Geht es in New York um Coolness und in Paris um Kunst, dreht sich in Mailand alles ums Business. Um bei den Schauen von Prada, Gucci, Armani oder Burberry dabei zu sein, braucht man Dreistigkeit und Glück. Wer sich am Eingang postiert, kann mit dem Celebrity-Tross in die Halle gespült werden – cool bleiben und so tun, als gehöre man dazu. Danach geht’s zum Espresso in die „Pasticceria Cova“ (Via Montenapoleone). Gegessen wird nicht in gehypten Lokalen, sondern in Trattorien wie dem „Torre di Pisa“ (Via Fiori Chiari). Party-Crashing geplant? Quartieren Sie sich im „Bulgari“ ein (www.bulgarihotels.com). Dort trinken Sie Wodka-Apfel mit der Szene – im Hotelgarten finden die schönsten Partys statt. Hotelgäste sind willkommen.


Brit Awards London
20. Februar
Die Gewinner haben stets Superstar-Qualitäten – in ihrer Musik und ihrem Lifestyle. 2007 war es Amy Winehouse, 2008 dürfte Kate Nash dran sein. Die Gastgeber: Sharon Osbourne und Newcomer Adele. Sie wollen mitfeiern? Ab ins „Baglioni Hotel“ am Hyde Park Gate oder den „Cuckoo Club“ (www.thecuckooclub.com).


Fashion Week Paris
24. Februar – 2. März
Während der Prêt-à-porter-Schauen spielt sich alles um den Louvre ab, da die meisten Kollektionen im Untergeschoss des Carrousel du Louvre präsentiert werden. Die besten Chancen, eine Stil-Ikone wie Anna Piaggi oder Diane Pernet zu erspähen, hat man in den Cafés unter den Arkaden im Jardin du Palais Royal. Mittags isst man im „Café Marly“. Schick schlafen und mit der Fashion-Crowd frühstücken kann man im „Hôtel Costes“ (www.hotelcostes.com). Klassiker bleibt das „Ritz“.


Oscar-Verleihung, Los Angeles
24. Februar
Noch glamouröser als die Grammys, aber nicht ganz so lustig. Schauspieler sind einfach nicht so entspannt wie Musiker. Bei der Verleihung im Kodak Theatre ohne Karte dabei zu sein ist so schwierig, wie den Oscar selbst zu gewinnen. Aber eben doch nicht unmöglich. Unser Geheimtipp: Bewerben Sie sich als „Bleacher“ (www.oscars.org/bleachers) – das sind die Leute, die Cate Blanchett, Julia Roberts oder Fatih Akin ähnlich sehen und deren Plätze im Kodak Theatre einnehmen, wenn die Stars mal auf die Toilette müssen. Für 2008 sind die Bewerbungen leider schon gelaufen, aber auch 2009 heißt es wieder: „The Oscar goes to …“

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