Styling-Tipps Sexy Leder im Alltag
Ob bei Overknee-Stiefeln, Kleidern oder Leggins: schwarzes Leder ist das Material du jour. Das findet auch Dita von Teese. Doch kann man derart heiße Teile auch im Alltag tragen? Ja, bitte! Wir zeigen, wie es geht.
Text: Veronika Schaller
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„Bei den Kunden ist Leder gerade wahnsinnig beliebt“, bestätigt Sarah Esser, Zentraleinkäuferin beim Nobelkaufhaus Peek & Cloppenburg. Den Grund dafür sieht sie in den Eigenschaften des Materials: „Es ist sehr angenehm zu tragen und fühlt sich auf der Haut warm an“. Gefragt seien qualitativ hochwertige Material oder zumindest authentische Optiken.
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Look aus der Herbst-Winter-Kollektion von Roberto Cavalli
Triumphzug des Leders
Begonnen hatte der Aufstieg des Leders mit paar Bikerjacken. Vor einem Jahr, so Esser, habe man dann auf Laufstegen und in Magazinen die ersten Lederleggins und Lederröcke gesehen: „Jetzt kommt der Trend langsam auf der Straße an!“Auffällig: der Sex-Appeal. „Gerade schwarzes Leder im Vintage-Look gehört zu den Bestsellern“, erklärt Sarah Esser. Dass Stiefel mit sehr hohem Schaft einen verruchten Ruf haben, ist den Kundinnen anscheinend egal. Sie reißen den Verkäufern diese förmlich aus der Hand.
Gülsah Kocagül vom Schuh-Label Buffalo: „Wir haben bereits mit einer großen Nachfrage gerechnet und bieten deshalb zehn Overknee-Modelle in verschiedenen Ausführungen an“. Und die Resonanz? „Ob aus Glatt- oder Wildleder, mit Block- oder Stiletto-Absatz – sie verkaufen sich besser als alle anderen Stiefeltypen.“, so die PR-Managerin.
Das Styling
Wir halten fest: Schwarze Lederteile sind hot und wir wollen sie tragen! Partyfit werden die Stücke schnell, denn beim Clubbing darf es sexy sein. „Einfach ein Paillettenoberteil dazu tragen“, rät Sarah Esser von Peek & Cloppenburg. Dann noch Ankle-Boots anziehen und fertig ist der Look. Im Alltag gestaltet sich die Kombination schwieriger, weil es nicht zu scharf aussehen soll. Aber so geht´s:1. Kontraste wählen: schwarzes Leder verlangt tagsüber nach
Kombipartnerin in hellen Farben, aus weichen oder leichten Stoffen, in
verspielten oder boyischen Schnitten.
2. Nur ein auffälliges Lederteil in Szene setzen. Accessoires aus Leder
funktionieren zwar dazu (entweder gleichfarbig oder als Kontrast und
bestenfalls aus Wildleder!), aber nicht etwa Lederjacke plus Lederrock.
3. Sex-Appeal reduzieren. Zum Beispiel mit Oversize-Cardigans,
Männerhemden, blickdichten Strumpfhosen, midi-hohen Absätzen.
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