Togakleider Salve Venus!

 

Weich fallende Togakleider machen aus Frauen Göttinnen – und inspirierten bereits den römischen Dichter Ovid zu seiner „Liebeskunst“.
Das bedeuten die in den Bildern illustrierten Texte aus Ovids „Ars Amatoria“ – „Liebeskunst“

Du aber, wenn du ernstlich besorgt bist, das Mädchen zu halten, lasse sie denken, du seist von ihrer Schönheit entzückt. Ist sie in Purpur gekleidet, so lobe die Purpurgewänder; trägt sie ein koisches Kleid, finde die koischen schön. Wenn sie in Gold kommt, dann sei sie für dich noch mehr als selbst Gold wert; wählt sie sich flauschigen Stoff, lobe, dass Flausch sie gewählt.

Hat sie die Tunika an, dann rufe: „Du setzt mich in Flammen!“, doch dass besorgt du zugleich sie vor Erkältungen warnst! Hat einen Scheitel sie sich gekämmt, dann lobe den Scheitel; hat sie sich Locken gebrannt, lockiges Haar, steh ihr gut! Tanzt sie, bewundre die Arme, und singt sie, bewundre die Stimme.
AMICA-Produktion: Miriam Nowak; Haare: Martyn Foss Calder von Carole;
Make-up: Phophie Mathias von Airport;
Model: Madeline von IMG Models
Fotos: Mary Rozzi
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