„Obenrum“ darfs wieder etwas mehr seinSkurriler Beauty-Trend: Augenbrauen-Transplantation

von Amici Leidenschaftliche Hobby-Photografin
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Bei den Brauen darfs wieder etwas mehr sein

Schon seit längerer Zeit ist zu beobachten, dass der Trend weg von zu dünn gezupften, künstlich wirkenden Augenbrauen und hin zu kräftigen, markanten Brauenformen geht.

Kein Wunder, voller und trotzdem definierter Haarwuchs über den Augen bringt diese zum Strahlen und lässt uns sogar jünger wirken.

Auch immer mehr Models, wie die Victorias Secret Engel Doutzen Kroes und Karlie Kloss oder die Britin Cara Delevingne schreiten mit wuchernden Brauen über die Laufstege.

Das schmerzhafte Brauenzupfen könnte also bald der Vergangenheit angehören, doch nicht bei Jedem wachsen die Härchen auch wieder gleichmäßig nach: Durch das regelmäßige Herausziehen können die Haarwurzeln so beschädigt sein, dass sie nicht mehr in der Lage sind, ein neues Haar zu produzieren.



Abhilfe schafft ein skurriler Beautytrend: die Augenbrauentransplantation

Ursprünglich als Korrektur bei angeborenen Fehlbildungen oder Krankheiten gedacht, verzeichnen Haarchirurgen einen enormen Zuwachs bei Patienten, die rein aus kosmetischen Gründen eine Verdichtung der Brauen wünschen. Und das sind nicht nur Frauen.

Bei einer Brauentransplantation werden Haare mit Hilfe einer Hohlnadel vom Körper oder Kopf entnommen und in einer bis zu neun Stunden dauernden, ambulanten Operation an den kahlen Stellen eingesetzt. Werden Kopfhaare implantiert, müssen diese häufiger gestutzt werden, da sie wesentlich längere als Brauenhaare werden können. Normalerweise sind die Haarwurzeln schon nach rund drei Monate nach der Operation fähig, ein neues Haar zu produzieren , sogar ohne sichtbaren Narben.

Mit Kosten um die 3000 Euro ist die Operation vergleichsweise erschwinglich.

Doch bei der Vorstellung vielleicht eigentlich ungeliebte Körperhaare bewusst im Gesicht zu tragen, stellt sich die Frage, ob man wirklich jeden Trend mitmachen muss.

Quelle: contrib