Patricia Field Lady in Red

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Die roten Haare sind das Markenzeichen von Designerin Patricia Field. AMICA sprach mit der Stil-Ikone über Movies, Modesünden und ihre neue Kollektion.
Text: Markus Weiß & Alexandra Zimmermann
Gerade noch in London, dann in Deutschland, weiter nach Asien und schließlich ein Kurzstopp in Australien. Patricia Field ist auf Welttournee. Auf dem Boden verbringt die Stil-Ikone momentan weniger Zeit als in der Luft, weswegen AMICA kurzerhand zum Interview im Flugzeug bat. Wir stellen fest: Bei allem Stress verliert die sympathische Rothaarige eines nie – ihren Sinn für Humor und den Spaß an der Sache, denn die Visionärin lebt ihren Traum.

AMICA: Nach der grandiosen Premiere Ihrer neuen Kollektion auf der New York Fashion Week waren Sie in Deutschland auf Tour, danach ging es weiter nach Athen, Istanbul und nun schließlich Melbourne. Was an Ihrer Kollektion ist so international?

Patricia Field: Mode selbst ist eine internationale Sprache. Schauen Sie sich die großen Labels an! Die sind alle international. Gerade „Sex and the City“ ist ein absolut globales Phänomen, weil es sich um sehr globale Themen dreht: Frauen, Sex und Spaß. Meine Herangehensweise beim Thema Mode dreht sich genau um diese Themen.
Die Styles der Mode-Ikone
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Ihre Kollektion überzeugt durch Individualität, Phantasie, Unkonventionalität und ist gleichzeitig wunderbar tragbar. Woher nehmen Sie ihre Inspirationen?

Es ist das ganze Universum der Mode. (lacht) Genau genommen ist das eines der höchsten Privilegien von mir als Stylistin: Ich muss mich nicht nach der Logik eines Labels richten. Ich kann auswählen, was immer ich will.

Für die Kollektion „Destination Style“ war es eine andere Inspiration – die immer wiederkehrende Diskussion um meine Arbeit für den Film. Nachdem es eine Art von „Best Of“-Kollektion ist, war das Feedback vorher sehr wichtig, um die richtige Auswahl zu treffen.

Das Schöne an der „Destination Style“-Kollektion ist: Es gibt sie nicht nur in Size Zero, sondern auch in Größen für „normale“ Frauen. Wollten Sie damit auch ein Zeichen gegen den Magertrend setzen?

Ich war schon immer ein Verfechter der Idee einer „demokratischen Mode“. Meiner Meinung kann jeder wunderbar aussehen und das hat definitiv nichts damit zu tun, wie dünn man ist.

Wann haben Sie eigentlich das erste Mal gemerkt, dass Mode ihr Ding ist?

Als ich meinen ersten Laden in New York eröffnet habe. Das war 1966.

Lesen Sie auf der nächsten Seite alles über Patricia Fields neuestes Filmprojekt und das Geheimnis ihrer roten Haare.
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