Patricia Field Tragt was ihr mögt!

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Modesünden gibt es laut Designerin Patricia Field nicht. Die Fashionista ist eine Verfechterin einer demokratischen Mode. Jeder soll das tragen dürfen, was er will.
© Getty Images
Hatten Sie schon früh einen so eigenen Stil in Sachen Mode? Ich meine, die meisten Kinder tragen bis zu einem gewissen Alter ja das, was ihre Eltern ihnen rauslegen. War das bei Ihnen auch so?

Ich musste schon als Kind meine eigenen Entscheidungen treffen. Dadurch hatte ich schon früh sehr viel Selbstbewusstsein, was meiner Meinung nach der wichtigste Schritt ist, um einen eigenen Stil zu finden.

Sie setzen nicht nur in Mode- und Filmbranche mit ihrem Stil Signale. Würden Sie uns verraten, wer ihnen diese tolle Haarfarbe macht?

Ich habe einen eigenen Haarsalon in meinem Laden in New York. Da lasse ich mir die Haare machen – es sei denn ich reise. (lacht)

Was derzeit oft der Fall ist. Sie sind allerdings nicht nur wegen Ihrer eigenen Kollektion permanent unterwegs. Auch Ihre Arbeit beim Film lässt Sie viel herum kommen. Nach „Sex and the City“ und „Der Teufel trägt Prada“ haben Sie direkt das nächste Projekt am Start. Was war das Reizvolle an „Confessions of a Shopaholic“?
Es war eine wunderbare Chance, mit Leuten zusammen zu arbeiten, mit denen ich noch nichts zu tun hatte. Ich mag diese Spannung, die sich aus neuen Konstellationen ergibt. Ehrlich gesagt kann ich selbst gar nicht abwarten, wie das Ergebnis aussehen wird ...

Da würde ich mir keine Sorgen machen. Sie haben ein unglaubliches Talent, in puncto Kleidung alt mit neu, Designerlabel mit unbekannten Brands zu mixen und am Ende immer eine stylische Kombination zu präsentieren. Nun mal unter uns: Gäbe es etwas, das Sie selbst nie tragen würden?

(schmunzelt) Wie ich schon gesagt habe: Der größte Fehler in Sachen Mode ist, zu glauben, es gäbe einen Fehler in Sachen Mode. Genau das macht Leuten Angst, neue Dinge auszuprobieren. Menschen sollten mehr Selbstbewusstsein haben. Tragt, was ihr mögt und was euch am besten ausdrückt. Das ist der Schlüssel, um gut auszusehen. Und am Ende auch der Schlüssel, das eigene Leben zu genießen.
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Tragt was ihr mögt!
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