Star-Style SJP versus Carrie
Sarah Jessica Parker ist ein Stilvorbild – genau wie ihre „Sex and the City“-Figur Carrie Bradshaw. Aber wie ähnlich sind sich die beiden in Sachen Mode wirklich?
Text: Veronika Schaller
Ihr Name lässt Bilder entstehen. Von schwindelerregend hohen Manolo Blahnik-Stilettos auf New Yorker Asphalt. Von aberwitzig gemixten Mustern. Von einem begehbaren Schrank voll mit Designer-Couture. Von übergroßen Stoffblüten, Bandeau-Kleidern und einer „Carrie“-Goldkette.Es sind Bilder von Sarah Jessica Parker und auch wieder nicht. Denn hinter diesen Momentaufnahmen brennender Mode-Passion steckt ein Drehbuch und die Stylistin Patricia Field.
Das ist kein Geheimnis und trotzdem verschmilzt das Image der Schauspielerin mit dem ihrer Figur Carrie Bradshaw.
Kein Wunder, nach zwölf Jahren Sex and the City, nach sechs Staffeln, 49 Folgen, 2336 Serienminuten, einem zugehörigen Film und der abgedrehter Fortsetzung im Gepäck.
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Mode ist mir nicht so wichtig!
Sarah Jessica Parker wurde auch im wahren Leben zum Modevorbild, obwohl sie Ähnlichkeiten mit ihrer Rolle stets abstreitet:„Ich hege nicht dieselbe Leidenschaft für Mode wie Carrie“, sagte sie gegenüber der amerikanischen „Harper´s Bazaar“. Freunde seien enttäuscht, wenn sie ihren Kleiderschrank sähen. Und wichtig sei in ihrem Leben sowieso nur die Familie, so die dreifache Mutter.
Untertreibung oder Realität? Paparazzi-Fotos belegen ihre Aussage. Unterwegs in ihrer Wahlheimat New York wird die 45-Jährige im Winter meist mit der Alltagsuniform Lässig-Hose plus Parka plus Ugg-Boots gesichtet.
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Allerdings: Der US-Designerverband „Council of Fashion Designers of America“ zeichnete Sarah Jessica Parker im Jahr 2004 nicht ohne Grund als „Style Icon“ aus. Nicht ohne Grund engagierte das US-Label Halston sie Ende 2009 sogar als Kreativchefin für die Linie Heritage.
Carrie ist nicht Sarah. Oder doch?
Denn bei Events sieht Sarah Jessica Parker aus wie am Set von „Sex and the City“ – trendsetzend, sexy, elegant. Mit Carrie-hohen Schuhen (mal im Zwillings-Look mit dem Kleid, mal als Kontrast), Carrie-extravaganten Accessoires und Carrie-glamourösen Kleidern.Sie greift sogar Markenzeichen ihrer Serienfigur auf: Bustier-Schnitte, Puderfarben, Glockenröcke, Rosen-Prints, Transparenz, riesige Stoffblumen, Stilmix und natürlich extrahohe High-Heels.
Liebt Carrie Bradshaw Manolo Blahnik, Prada und Jimmy Choo, hat Sarah Jessica Parker angeblich keine Favoriten unter den Designern. Zweifel daran werfen häufige Auftritte in Chanel auf, wie zuletzt bei der Oscar-Verleihung 2010.
Auch der verstorbene Alexander McQueen kleidete die Schauspielerin regelmäßig ein, zum Beispiel mit einem hellgrünen Bustier-Kleid bei der Premiere des „Sex And The City“-Films in London.
Und: Sowohl die Schauspielerin als auch ihr Alter Ego sind nicht Label fixiert, kombinieren Exklusives gerne mit Vintage und Schnäppchen.
Modemut bildet das Fundament der beiden Trend-Setterinnen. Sarah Jessica Parkers Style-Evolution etwa reicht Von Bauchfrei-Looks zu Beginn ihrer Karriere über dramatische Tüll-Roben bis hin zu Shift-Kleidern mit couturigem Twist. Bei wem das ganz genauso ist? Es darf drei Mal geraten werden.











