Designerteile für die Massen Karl Lagerfeld bringt Billig-Linie heraus

 

Bisher designte er Luxusmode für Chanel, für Fendi und für sein eigenes Label – jetzt entwirft der Haute-Couture-Meister Karl Lagerfeld die Günstig-Kollektion „Karl“ für die Stange.
Text: Diana Alemann
© REUTERS
Karl Lagerfeld am Ende seiner Chanel-Show für Frühjahr/Sommer 2012 in Paris
Nur Wenige konnten sich bisher die Traumroben leisten, die der Chefdesigner von Chanel kreierte. Das soll sich jetzt ändern. Bald gibt es ein Stück Karl Lagerfeld für Jedermann. Mit der Fashion-Linie „Karl“ will der Modezar seine Kreationen für das breite Publikum erschwinglich werden lassen, denn die Teile sollen zwischen 60 und 300 Euro kosten.

Schon mit den Entwürfen für die schwedische Modekette H&M, die im Jahr 2004 erschien, konnte Lagerfeld die Massen begeistern und löste einen so großen Hype aus, dass die Stücke innerhalb von wenigen Tagen komplett vergriffen waren. Diesmal verzichtet Lagerfeld allerdings auf eine Limitierung, die er nach eigener Aussage als peinlich empfunden hatte.

Der 73-Jährige Modedesigner will seine neue Damenkollektion bereits im Frühjahr 2012 herausbringen. Etwas später soll dann das Pendant für die Herren folgen. Unverkennbares Markenzeichen der Kollektion: Die Silhouette des kreativen Kopfes – mit Zopf und Brille. Neuer Direktor der Marke ist der Deutsche Pier Paolo Righi, der zuvor bei Nike und Tommy Hilfiger arbeitete.

Wer einen „Karl“ bei sich im Schrank hängen haben möchte, sollte im Frühjahr auf die Website des Online-Shops „Net-a-porter.com“ gehen. Dort werden die Stücke vorerst vertrieben, bis der Designer einen eigenen Web-Store besitzt.

Und das ist nur der Anfang. Bereits im Herbst des gleichen Jahres soll unter dem Namen „Karl Lagerfeld Paris“ noch eine zusätzliche Prêt-à-Porter-Linie auf den Markt kommen, die in ausgewählten Boutiquen hängen wird. Diese Teile werden etwas hochpreisiger sein und sollen zwischen 300 und 2500 Euro kosten.

Wir sind gespannt ob die neue Linie mit den zauberhaften Designs der aktuellen Chanel-Kollektion mithalten kann.

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lisamarie  |  25.10.2011, 15:16
erschwinglich?
erstens: schon die h&m kollektion war nicht wirklich erschwinglich (im vergleich zu normalen h&m sachen) und zweitens, wenn es über netaporter vertrieben werden soll, reichen otto-normal-gehälter dafür wohl auch nicht aus. aber, die hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt
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