Adidas, Puma, NikeWM-Konkurrenzkampf der Sportartikel-Giganten

von Amici Ich bin Jahrgang 76, Mama von zwei kleinen Mädels und liebe Mode!
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© dpa/Andreas Gebert
Die Präsenz des Sportartikelherstellers Adidas wird bei der DFB-Elf ersichtlich.
Die Sportartikelhersteller Adidas, Puma und Nike liefern sich seit Wochen einen erbitterten Konkurrenzkampf und es geht längst nicht mehr nur um Tore. Zählte früher eine gute Präsenz der Marken im Vorfeld und während der WM in Print und Fernsehen, so wird dieses Mal das Internet zum Schauplatz des Konkurrenzkampfes.

Es ist allen zu wünschen, dass kein Shit-Storm auf Facebook oder Twitter, die mühsam aufgebauten Markenimages binnen Sekunden ruiniert. Adidas wurde ja bereits mit negativen Schlagzeilen aufgrund einer Kampagne von Greenpeace konfrontiert. Greenpeace kritisierte die Verwendung von perfluorierten Chemikalien (PFC) in Fußball-Trikots.

Dennoch belegt Adidas einen Spitzenplatz in der von Ebuzzing erstellten Studie zu den Online-Aktivitäten der wichtigsten WM-Sponsoren, noch vor Sony, Emirates und Nike. Das Image-Video von Adidas wurde von mehr als 2 Millionen Usern angeschaut und tausendfach geteilt. Die Facebook-Seite von Adidas Football hat inzwischen 18 Millionen Fans und nach dem Motto „all in or nothing“ postet ein Team von drei Mitarbeitern rund um die Uhr News aus der Perspektive des Hauptsponsors.

© Adidas
Auch weiblichen DFB-Fans liefert Adidas ein passendes WM-Trikot, um 70 Euro
Adidas-Chef Herbert Hainer hat die Presse wissen lassen, dass er mit Fußbällen, Trikots und Schienbeinschonern einen Erlös von zwei Milliarden Euro erzielen will. Der US-Konkurrent Nike strebt eine Summe von umgerechnet 1,5 Milliarden Euro an. Dabei investiert Adidas als offizieller Sponsor der Fußball-WM in Brasilien und Ausrüster der Fifa in eine möglichst große Sichtbarkeit. Jedenfalls darf nur Adidas in und in unmittelbarer Nähe der Stadien werben.

Nike dahingegen stattet einzelne Mannschaften aus, die mit dem berühmten Swoosh auf der Brust um Tore kämpfen. Unter den insgesamt elf Mannschaften ist der Gastgeber aus Brasilien, England, Holland und die USA. Puma wiederum setzt auf das Sponsoring ausgewählter Einzelspieler, wie Mario Balotelli. Über die genaue Höhe der Marketingausgaben schweigen sich allerdings die Geschäftsführer aller Unternehmen aus.

Die gewählten Strategien und Werbebotschaften gilt es dann möglichst authentisch und zielgruppen-konform auf Facebook, Twitter, Youtube und Instagram zu kommunizieren. Denn die WM der Markenimages wird im Internet ausgefochten und nicht mehr auf dem Fußball-Feld.

© PR
Mit diesem Kampagnenbild wirbt Adidas für die aktuelle WM-Kollektion.

Für mindestens genauso viel Publicity wie die DFB-Jungs sorgt Lena Gercke in heißer Bademode:

Video / 0:29 Min. / PR

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