Angelina JolieAuf dem Heimweg

© Lorenzo Agius

Aber dann lacht sie, guckt einem direkt in die Augen. Sie weiß genau, dass man sie in diesem Moment für ein bisschen deppert hält. Ertappt. Und sagt: „Ich bin erwachsen und verantwortungsvoll geworden. Früher konnte ich viel selbstzerstörerischer sein und es ausleben, wenn ich das Gefühl hatte, verrückt zu werden. Jetzt ist wichtiger, wie es Maddox geht.“

Die Verrücktheit, das Chaos sind durch Maddox in den Hintergrund getreten, sagt sie. Er ist ihr Zuhause. Irgendwann will sie noch mehr Kinder haben. Und einen Mann dazu? „Dass müsste dann schon ein verdammt guter Kerl sein. Was ich für Maddox will, ist viel mehr, als ich für mich jemals verlangen würde.“ Pause. „Er beruhigt die Dinge.“ Man ertappt sich beim Gedanken: für wie lange wohl? Aber dann lacht sie wieder. Glucksend. Sie ist glücklich. Endlich. Man gönnt es ihr.

Während der Dreharbeiten zu „Tomb Raider 2“ hat ihr Ko-Star Til Schweiger einen deutschen Satz beigebracht. Und der lautet so: „Ich will nach Hause gehen.“