Stil-Ikonen Audrey Hepburn

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Das berühmte kleine Schwarze, die großen Ohrringe und eine lange Zigarettenspitze – mit diesen Markenzeichen hat Audrey Hepburn das stilvollste aller Partygirls einst berühmt gemacht. Als Holly Golightly in „Frühstück bei Tiffany“ ist die zierliche Schauspielern endgültig zur Stil-Ikone aufgestiegen.
Text: Alexandra Zimmermann
Ursprünglich war einmal Marilyn Monroe für die legendäre Rolle vorgesehen; aus heutiger Sicht kaum vorstellbar. Doch als „zauberhafteste Fehlbesetzung aller Zeiten“ hat Audrey Hepburn sich für immer in die Kinogeschichte eingeschrieben. Dabei verfügte die 1929 geborene Edda Kathleen van Heemstra-Rouston-Hepburn so gar nicht über die vom damaligen Zeitgeist geprägten und gewünschten Attribute, denn der offenkundige Sexappeal einer Marilyn Monroe oder einer Sophia Loren waren ihr fremd.

Doch die ehemalige Tänzerin profitierte vom Bambi-Effekt und ihrer zierlichen Statur. Große braune Augen, die durch einen exakten Lidstrich und viel Wimperntusche noch eindringlicher strahlten. Sie selbst empfand sich nie als schön und hatte sogar selbst behauptet, ihr Stil sei leicht zu kopieren: „Für den Audrey-Hepburn-Look braucht man als Frau nur eine Ponyfrisur, riesige Sonnenbrillen und ärmellose Kleidchen“. Ein charmantes Understatement. Ganz so leicht ist es natürlich nicht, denn Kleider machen zwar bekanntlich Leute, aber die Ausstrahlung einer Ikone lässt sich nicht auf den Leib schneidern.
Und die rehäugige Audrey Hepburn hat mit ihrem ganz persönlichen Stil nicht nur modisch abgefärbt, sondern sogar einen neuen Frauentyp nachhaltig geprägt. Egal, ob wippende Tellerröcke, 7/8-Hosen oder locker um die Hüfte geschlungene Halstücher, was sie trug, wurde Trend. Sie brauchte keine Stilettos, sondern unterstrich ihre Eleganz dezent mit Kitten Heels und brachte Ballerinas von Ferragamo in Mode. Auch den Kurzhaarschnitt aus „Ein Herz und eine Krone“ trug sie mit einer unvergleichlichen Anmut.
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Audrey Hepburn
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