Bitte nicht mehr in die erste Reihe! Stars müssen draußen bleiben

Former England soccer captain David Beckham holds his daughter Harper as he speaks to Vogue editor Anna Wintour while waiting for a presentation of the Victoria Beckham Spring/Summer 2014 collection during New York Fashion Week

Mini-Fashionista in der ersten Reihe

Was wären die Fashion Shows ohne Stars? In der Front Row bezirzte Harper Beckham Anna Wintour und Stacy Keibler saß Schulter an Schulter mit Molly Sims. Das Who is Who der Modeschauen.
Stacy Keibler, Molly Sims und Taylor Momsen bei Helmut Lang, Rihanna und Courtney Love bei Alexander Wang, Kelly Osbourne bei DKNY, Alicia Keys bei Jason Wu – welcher Star bei welchem Designer in der ersten Reihe sitzt, ist für eine Fashion Show beinahe genauso wichtig, wie die neue Kollektion. Bis jetzt.

Während die meisten Modeschöpfer es als große Ehre betrachten, wenn bekannte Namen ihre erste Reihe schmücken, hat sich einer in dieser New Yorker Saison ganz klar davon verabschiedet. Tommy Hilfiger möchte den Fokus wieder mehr auf die Mode legen. Im Interview mit „Associated Press“ erklärte der 62-Jährige vor der Präsentation seiner Frühjahr-Sommer-Kollektion 2014, warum er die Stars aus seiner Front Row verbannt hat: „Ich mag das Drama in der Modewelt nicht. Ich möchte unsere Sache ohne dieses Drama machen.“

Neopren-Polo für den Strand
In der Tat ist Hilfiger seiner Devise treu geblieben, zumindest was die A-Prominenz anging. In der ersten Reihe saßen zwar Anthony Kiedis und Victoria Silvstedt, die seit Jahren Stammgast ist. Doch ansonsten verfolgten neben renommierten Redakteuren und Stylisten auch Familienmitglieder seine Show. Mit sportlichen Styles brachte der Modemacher Malibu nach New York. Zwischen Bergen von Sand ließ Tommy Hilfiger seine Models auf der Neopren-Welle surfen. „Wundervolle Strand inspirierte Show“, twitterte Model Silvstedt direkt.

Einer, der schon länger auf Stars in der ersten Reihe verzichtet, ist Oscar de la Renta. Dem Magazin „Women’s Wear Daily“ sagte der 81-jährige Designer, dass er sich auf die Menschen konzentriere, die tatsächlich einen Grund hätten, hier zu sein – und nicht „20 Millionen Leute mit null Verbindung zur Mode“. Deutliche Worte. Sind die prominenten Gäste für viele Designer-Kollegen doch auch eine wunderbare Gelegenheit die eigenen Entwürfe an ihnen zu präsentieren und sie für die neuen Kleider zu begeistern. Die Stars lieben seine Kreationen trotzdem. Egal ob Oscars oder andere Glamour-Events, ist Oscar de la Renta gern genommener Traumroben-Lieferant.

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