Designer-LexikonAlexander McQueen

von AMICA Online Redakteurin J'adore les Parisiennes!
Alle Infos zu Kerstin: oder folge mir auf
© REUTERS

Bereits seit dem Jahr 2000 ist Sarah Burton die rechte Hand von Alexander McQueen gewesen. Seine Nachfolge trat die Engländerin dann doch sehr unverhofft an. Am 11. Februar 2010 hatte sich der exzentrische Designer in seiner Londoner Wohnung umgebracht. Also übernahm Burton die letzten Handgriffe der Herbst-Winter-Kollektion 2010/11, die kurz danach in Paris präsentiert wurde.

Ein schweres Erbe hatte die Designerin anzutreten, aber sie hat sich schnell in dieser Rolle bewiesen. Die charakteristische Linie aus Couture-Schnitten, skulpturalen Silhouetten und exzentrischen Details führte Burton in ihrer ersten eigenen Kollektion für Frühjahr-Sommer 2011 fort. Aber sie verlieh den Entwürfen ihre eigene, feminine Note mit Federapplikationen.

Alexander McQueen (geb. 1969) hatte seine Karriere mit einer Lehre beim Schneider des Prince of Wales, Anderson & Shephard, in der Savile Row begonnen. Anschließend führte ihn sein Weg auch zu Romeo Gigli in Mailand. Zurück in London beendete er die legendäre Central Saint Martins School.

Große Begeisterung löste seine Abschlusskollektion „Jack the Ripper“ 1992 aus. Die Grande Dame der Mode Isabella Blow kaufte gleich die ganze Kollektion. Der geeignete Anlass um direkt das eigene Label zu gründen.

Atlantis
-
Echte Erbin
Fashion Week Paris, Alexander McQueen, Sarah Burton, Herbst-Winter-Kollektion 2011/12, Prêt-à-porter
A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z