Designer-LexikonBasler

© S. Brauer
Es begann mit Jennifer Lopez. Ihre Stylistin kontaktierte Brian Rennie als Erste, nachdem der Designer bei Basler angefangen hatte, um ein Kleid von ihm zu tragen. Der Auftakt die „Omi-Marke“, wie er sagt, zum Star-Liebling zu etablieren.

„Basler war reif für einen kleinen Wandel und für jemanden, der junge Frauen versteht. Ich mag die taillierten Schnitte von Brian Rennie und die knieumspielenden Röcke“, findet auch Lilly Becker. „Sein Stil ist sophisticated, sexy und elegant.“

In die Schwärmerei fielen bei der Präsentation der Herbst-Winter-Kollektion 2013 Mariella Ahrens, Caroline Beil und Sophia Thomalla ohne Zögern ein. „Ich bin ein Brian-Rennie-Fan. Mir gefällt, wie er mit Mustern und Farben spielt. Das trifft genau meinen Geschmack“, schwärmt Caroline Beil. „Vorher habe ich Basler nicht auf dem Zettel gehabt. Mit Brian Rennie ist es eine Marke geworden, die ich trage.“ Sophia Thomalla fiebert neben ihrer Mutter Simone der Show entgegen: „Ich schätze Basler als bequem, hochwertig, alltagstauglich und sehr stylisch. Drama-Kleider finde ich super.“ Mariella Ahrens findet: „Brian Rennie macht tolle Cocktailkleider.“

© Mercedes-Benz Fashion Week
Immer wieder Brian Rennie. Unmittelbar verwoben mit dem Erfolg von Basler bei den Stars, ist somit seine Person. Der gebürtige Schotte beweist, wie viel Einfluss die Designerpersönlichkeit auf eine Marke hat. Konsequent hat der erfahrene Kreative, seit er im März 2011 zu Basler kam, angefangen das biedere Image von den Kleiderbügeln des deutschen Unternehmens abzunehmen. „Basler eine Designerhandschrift verleihen“ ist sein erklärtes Ziel. Dass auch die Stars hierzulande Rennie lieben, zeigt sich jedes Jahr bei der Bambi-Verleihung, wenn Franziska Knuppe und Sylvie van der Vaart Drama-Kleider aus seiner Feder tragen.

Ganz wichtig ist Brian Rennie die Weiblichkeit. Schrecklich findet der Basler-Designer die Magermodels, die auch auf der Fashion Week zu sehen sind. „Diese klapperdünnen Models in Berlin bringen mich auf die Palme“, empört sich der Designer. „Da schäme ich mich in der Modebranche zu arbeiten, wenn die Leute das schön finden.“ Also ließ er seine Models extra einfliegen. Beispielsweise Nieves Alvarez, Alter Ende Dreißig. Er möchte Kurven auf dem Laufsteg.

 „Für die Show kann es nie zu viel Drama sein. In der Kollektion selbst haben wir auch viele kommerzielle Themen wie sportive Elemente, Jersey oder Strick“, erklärt Rennie sein Erfolgskonzept für Basler. Dazu gehört außerdem, dass er einerseits mit extravaganten Mänteln das Erbe der Firma feiert. Andererseits sind seine „Handschrift ganz klar Kleider“, so der 49-Jährige. „So haben wir mit der Mischung aus Tradition und Sexiness eine tolle Chance für die Zukunft.“

Was braucht ein Drama-Kleid à la Brian Rennie? „Etwas Glitzer, einen sexy Ausschnitt und schmeichelnde Stoffe wie Pannesamt.“

Mit weiblicher Basler-Mode ist er auf Expansionskurs. Weltweit hat das Unternehmen 2000 Mitarbeiter, es gibt 31 Geschäfte in Deutschland und 80 weltweit, dazu kommen weitere 200 Points of Sale rund um den Globus. Hier machte Basler im Geschäftsjahr 2012 170 Millionen Euro Umsatz.

„Wir haben viel jüngere Kundinnen gewonnen. Basler war bekannt als Omi-Marke und für biedere Kleidung“, bilanziert Rennie zu seiner Strategie. „Jetzt haben wir Promi-Aufgebot ohne Ende, in der ersten Reihe haben wir gar nicht genug Platz.“

 

Basler auf einen Blick:

 

Gründung: 1936, Berlin

Chefdesignerin: Brian Rennie

Markenzeichen: opulente Abendroben mit verspielten Applikationen, Federn und Pailletten

Website des Labels: www.basler-fashion.de

 

Die Kollektionen von Basler:

 

[kein Linktext vorhanden]  Brian Rennie widmete seine Kollektion der Welt von 007: Brokat-Muster, Schößchen und opulente Abendkleider in Gold, Schwarz, Rot und Pink versetzten die Zuschauerinnen in Verzückung. Der neue Designer Brian Rennie beweist mit seiner Debütkollektion für Basler: Er weiß, dass Frauen großflächige Blütenprints, fließende Volants und kräftige Farben mögen.

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